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Mittwoch, 12. April 2017

KlimafolgenNeue Schäden am Great Barrier Reef

Das Great Barrier Reef vor der Nordostküste Australiens hat in den vergangenen 19 Jahren vier sogenannte Korallenbleichen erlebt, ausgelöst durch steigende Temperaturen. Und das Korallensterben setzt sich fort. Meeresbiologen warnen, dass der größte lebende Organismus der Welt im Sterben liege.

Donnerstag, 5. Mai 2016

Myanmar: See-Nomaden und Wissenschaftler retten eine Welt

Seit der Öffnung Myanmars 2011 setzen Tourismus und Fischerei dem artenreichen Mergui-Archipel im Süden des Landes zu. Eine Allianz aus lokalen See-Nomaden und internationalen Forschern will das Inselparadies retten.

Deutsche Welle 19.04.2016
  

See-Nomaden und Wissenschaftler retten eine Welt | Meeresschutzgebiete | DW.COM | 19.04.2016
DW.COM|BY DEUTSCHE WELLE (WWW.DW.COM)

Samstag, 20. April 2013

Tauchgang ins Riff – Wissenschaftler untersuchen Temperaturanstieg und Ozeanversauerung


Wenige Meeresbewohner sind so stark von steigenden Temperaturen und dem sinkenden pH-Wert der Ozeane betroffen wie Steinkorallen. Die Ozeanversauerung führt dazu, dass den Korallen die Energie für die Bildung ihres Kalkskeletts ausgeht. Zudem verhindert der Anstieg der Wassertemperatur die Symbiose zwischen den Korallen und einzelligen Algen, den so genannten Zooxanthellen. Diese Zooxanthellen leben in der Koralle, versorgen sie mit Energie und Nährstoffen und verleihen ihr zudem ihre Farbe. Temperaturstress führt dazu, dass die Korallen ihre Zooxanthellen abstoßen. Dadurch bleichen die Korallen und sterben aufgrund der mangelnden Energieversorgung oftmals ab. Wie schnell sich die Korallenriffe verändern und ob sich die Tiere an die Umweltveränderungen anpassen können, wollen derzeit Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts herausfinden. 

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Saure Ozeane verarmen (ZDF Nano)


TaucherVideo
Der Mensch hinterlässt immer tiefere Spuren im Ökosystem Korallenriff 
Mehr Kohlendioxid im Meer schadet Korallenriffen 
Seegräser nehmen überhand, wenn der Kohlendioxidgehalt in den Ozeanen steigt. Sie verdrängen Korallen und damit die Artenvielfalt im Ökosystem Riff.

Donnerstag, 1. September 2011

Korallen liefern das Rezept für neuartige Sonnenschutzmittel


Forscher haben herausgefunden, wie sich tropische Korallen vor der Sonne schützen. Dieses Rezept wollen sie nun als Vorlage für neuartige Sonnenschutzmittel nutzen.

Korallen liefern das Rezept für neuartige Sonnenschutzmittel: Forscher haben herausgefunden, wie sich tropische Korallen vor der Sonne schützen. Dieses Rezept wollen sie nun als Vorlage für neuartige Sonnenschutzmittel nutzen.
VergrößernKorallen liefern das Rezept für neuartige Sonnenschutzmittel
London (dapd). 'Wir wussten bereits, dass Korallen und einige Algen sich gegen die intensive UV-Strahlung in den Tropen mit einem selbsterzeugten Sonnenschutzmittel schützen. Aber bis jetzt wussten wir nicht, wie sie dies tun', sagt Studienleiter PaulLong vom King's College London. Jetzt sei es gelungen, einige der genetischen und biochemischen Prozesse nachzuvollziehen, mit denen dieser Sonnenschutz produziert werde. Über das Forschungsprojekt berichtet das King's College.

Montag, 25. Juli 2011

Korallenriffe schwinden durch Klimawandel

Korallenriffe schwinden durch Klimawandel

Der Klimawandel und die Versauerung der Ozeane wirken sich sehr unterschiedlich auf die Korallenriffe der Weltmeere aus. Während solche Riffe, die auch anderen schädlichen Einflüssen des Menschen ausgesetzt sind, schneller zugrunde gehen würden, könnten sich andere anpassen und so länger bestehen. Zu diesem Ergebnis kommt ein australisches Forscherteam in einer Studie, die im Fachmagazin Science veröffentlicht wurde.

Donnerstag, 2. Juni 2011

«Vergewaltigung der Meere»: Korallenklau auf Philippinen

Von John Grafilo, dpa Manila (dpa) -
Der Inhalt der Container war als Gummi und als Altmetall deklariert. Doch hatten die philippinischen Zollbehörden einen Tipp erhalten und schauten nach: was sie vor kurzem in den Ladungen in Manila und Cebu fanden, war etwas Anderes. 21 000 Stücke schwarze Koralle und mehr als 100 ausgestopfte Seeschildkröten. Der Handel ist verboten, aber ein blühendes Geschäft...

Weiterlesen im Greenpaece-Magazin

Samstag, 12. Februar 2011

Land unter in Australien - Great Barrier Reef in Gefahr

Lupe
Land unter in Australien
Great Barrier Reef in Gefahr
Februar 2011 - Noch immer sind Teile des australischen Nordostens überflutet, da kommt schon die nächste Naturkatastrophe: Der riesige Sturm "Yasi". Und er bedroht eines der wertvollsten Ökosysteme der Welt.

Montag, 7. Februar 2011

Schäden am Great Barrier Reef durch Überflutungen und Zyklon Yasi

7. Februar 2011
von Reinhold Leinfelder

Das Schlimmste am tropischen Monster-Wirbelsturm Yasi scheint wohl vorbei zu sein, obwohl die Nachwehen noch kräftig sind. Der Sturm hat sich jedenfalls stark abgeschwächt und ist in ein Starkregengebiet übergegangen. Nach den verheerenden Überflutungen von Mitte Januar wird Queensland einfach nicht mehr trocken. Während an Land die Aufräumarbeiten weitergehen, wird es Zeit zu fragen, wie es dem Great Barrier Reef durch diese Doppelbelastung nun ergangen ist. Noch ist kaum jemand wirklich draußen im Riff gewesen, aber erste Meldungen und Einschätzungen gibt es und wir werden relativ rasch sehen, was dort draußen passiert ist.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Korallen werden weltweit bleich – ihr Absterben droht

Weltweit stehen die Korallen wegen hoher Wassertemperaturen unter enormem Stress. Meeresschützer sind alarmiert.

FOTO: DPAKorallenbleiche an einer Steinkoralle (Acropora) in den Gewässern vor Sumatra
Von Christiane Oelrich

Erschreckende Bilder aus dem Meer alarmieren Korallenforscher: bis zu 90 Prozent ausgeblichene Korallenbänke in den Gewässern Thailands, bleiche Riffe vor der Küste Sumatras und jetzt auch in der Karibik. Die hohen Wassertemperaturen der vergangenen Monate sind die Ursache.

Freitag, 3. September 2010

Climate Change: Coral Reefs on the Edge



Professor Ove Hoegh-Guldberg, one of the world's leading coral biologists, presents his scientific findings that document how C02 emissions are pushing the world's coral reefs to the brink of extinction. For DVD copies, contact The Video Project at www.videoproject.com

Dienstag, 31. August 2010

Korallen helfen Krebsforschern

Korallen helfen Krebsforschern

Mit ihren fluoreszierenden Farben lässt sich das Zellwachstum beobachten

SYDNEY. Sie sehen nicht nur faszinierend aus, sondern spielen bald in der Krebsforschung eine wichtige Rolle: Die Flachwasserkorallen der Gewässer rund um Howe Island (600 Kilometer östlich Australiens) verdanken ihre Farbenpracht fluoreszierenden Pigmenten. Diese lassen die Meeresbewohner rot, grün, blau oder gelb erstrahlen. "Wir nutzen die Pigmente, um die Vorgänge in lebenden Zellen zu erhellen", sagt Anya Salih von der University of Western Sydney. "Und wir können mithilfe der Pigmente studieren, was in Krebszellen schiefläuft." Bereits heute werden die Korallenpigmente zur Krebsforschung genutzt.

Montag, 28. Juni 2010

Forscher entdecken wärmerobuste Korallen

vollständiger Artikel in © SPIEGEL ONLINE


Überleben im Klimawandel

Forscher entdecken wärmerobuste Korallen

Von Susanne Schäfer

Korallen der gleichen Art reagieren ganz unterschiedlich auf den Klimawandel: Manche halten erstaunlich hohe Temperaturen aus. Forscher meinen, das Rätsel gelöst zu haben - einige Korallenriffe könnten nun womöglich gerettet werden.

Mittwoch, 26. Mai 2010

TV-Tipp: Abenteuer Wissen - ZDF 26.5.2010, 22:15

ZDF Mediathek


Ein ehrgeiziges Projekt

Hobby-Taucher dokumentieren den Zustand der Riffe

In über 80 Ländern sind freiwillig Hobby-Taucher im Dienste einer einmaligen Mission unterwegs. Sie gehören einer Task Force an, die den weltweiten Zustand der Riffe erfassen soll. Tausende von Tauchern werden so in den Ferien zu Meeresforschern.


Mittwoch, 14. April 2010

TV-Tipp: Malediven – Paradies vor dem Untergang

Malediven – Paradies vor dem Untergang

Malediven – Ein Paradies geht unter

Das hässliche Antlitz der Malediven. Ausufernder Massentourismus verursacht riesige Müllmengen, die achtlos am Meer deponiert werden. Giftmüll zerstört die empfindliche Unterwasserwelt und das ökologische Gleichgewicht der Malediven, die auch bei den Deutschen zu den beliebtesten Reisezielen gehören. (Quelle: PHOENIX/ WDR/ Robert Hofrichter)

Die Malediven - Bedrohtes Paradies unter Palmen. Doch die Malediven sind vom Untergang bedroht. Neben dem Anstieg des Meeresspiegels durch die Klimaerwärmung ist daran vor allem der ausufernde Massentourismus schuld. Hotelneubauten für Millionen Touristen zerstören die Korallenriffe, die wie Schutzschilder die Inseln bislang vor Überflutungen bewahrt hatten. Giftmüll bedroht die empfindliche Unterwasserwelt. Sanfter, begrenzter Tourismus könnte den Untergang verlangsamen, vielleicht sogar verhindern. Doch der Präsident der Malediven, Nasheed, seit Oktober 2008 im Amt, plant das Gegenteil: Er will nun alle Inseln für die Touristen öffnen. Mit dem Geld aus dem Massentourismus möchte er Land in Sri Lanka oder Indien für die Bewohner der Malediven kaufen. Nach uns die Sintflut: Jetzt stehen die internationalen Tourismuskonzerne Schlange.

SENDETERMINE

Mi, 14.04.10, 20.15 Uhr

Do, 15.04.10, 07.30 Uhr

Do, 15.04.10, 18.30 Uhr

Korallenriffe bewahrten bislang wie Schutzschilder die Inseln vor ÜberflutungenKann der Untergang der Inseln überhaupt noch verhindert werden? Für die story-Sendereihe „Bedrohte Paradiese“ begleiten die Autoren eine Malediven-Expedition des renommierten Salzburger Meeresbiologen Robert Hofrichter. Eine Reise zu den Zentren des Massentourismus und zu unberührten Atollen im Indischen Ozean. Eindrucksvolle Unterwasseraufnahmen des bekannten Tauchkameramannes Jörg Matzky zeigen die Schönheit der Korallenriffe – und die Bedrohung, der sie ausgesetzt sind.

Film von Johannes Höflich und Jo Angerer

Freitag, 26. März 2010

Schlechte Zeiten für Meerestiere – Profit geht vor Artenschutz

Von Georg Heiß und Reinhold Leinfelder

Bei der Generalversammlung der Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens (Cites) hatten Haie, Thunfische und Korallen schlechte Karten: Die meisten Anträge auf Handelsbeschränkungen zum Schutz von Rotem Thun und mehreren Haiarten fanden nicht die erforderliche 2/3-Mehrheit, die nötig wäre, um den Handel mit diesen Arten zu kontrollieren. Ein von Deutschland eingebrachter Antrag, den Handel mit Heringshaien zu kontrollieren wurde zuerst angenommen, auf der Abschlusskonferenz doch noch gekippt. Dass Hammerhai, Weißspitzenhai, Dornhai (Schillerlocken) und der Rote Thunfisch nicht geschützt wurden ist schlichtweg nicht akzeptabel.

Kompletter Beitrag: Schlechte Zeiten für Meerestiere – Profit geht vor Artenschutz auf Vielfalter-Blog

Samstag, 21. November 2009

Great-Barrier-Riff: Korallen wachsen immer langsamer

Die Korallen des Great-Barrier-Riffs vor Australien wachsen derzeit so langsam wie nie zuvor in den vergangenen 400 Jahren. Grund ist eine Versauerung der Ozeane.
University of Queensland
Das Great Barrier Reef in Australien
Das 2000 Kilometer lange Great-Barrier-Riff entlang der Ostküste Australiens ist das größte der Welt. Die Organismen gedeihen über Jahrhunderte. Sie lagern dabei Kalk an und bilden Jahresringe, an denen sich ihr Wachstum ablesen lässt. Korallen sind damit ein natürliches Archiv der Umweltbedingungen – ähnlich wie Bäume. Forscher um Glenn De´ath vom australischen Institut für Meereswissenschaften in Queensland untersuchten 328 Kolonien von Steinkorallen an 69 Stellen.

Montag, 11. Mai 2009

Philippinen Insel Panglao - Ökosünden im Tauchparadies

Riffstücke als Souvenir, Fußtritte gegen Korallen: Auf Panglao, einem der schönsten Tauchgebiete der Welt, sind Umweltsünden keine Seltenheit. Auch illegale Fischer stören das Ökosystem vor der Philippineninsel - doch Umweltschützer setzen sich mit teils rabiaten Methoden zur Wehr.
(Photo: "© Wolcott Henry 2005/Marine Photobank)

Dienstag, 28. April 2009

Geschützte Korallenriffe wehren Erwärmungsstress besser ab

Experte: Keine Entwarnung vor drohendem Kollaps der Riffe

Washington/München (pte/28.04.2009/15:45) - Manche Korallenriffe können mit der Klimaerwärmung offensichtlich sehr gut umgehen. Allerdings funktioniert das nur dann, wenn der Stress auf das gesamte marine Ökosystem gering gehalten wird, berichtet die internationale Wildlife Conservation Society (WCS) http://www.wcs.org. Die Studie, die von Forschern im Fachmagazin Aquatic Conservation publiziert wurde, wird beim Treffen der International Coral Reef Initiative (ICRI) http://www.icriforum.org in Phuket/Thailand vorgestellt. Untersucht wurden Riffe im Dreieck zwischen Nord-Madagaskar, dem nördlichen Mosambik bis ins südliche Kenia.

Mittwoch, 22. April 2009

Kohlendioxid in der Umwelt - Saure Meere bedrohen Muscheln und Korallen

Die Versauerung der Ozeane durch die Aufnahme von Kohlendioxid bedroht große Teile der Meeresfauna, warnen Forscher. Vor allem Muscheln und Korallen sind in Gefahr.

Aufgrund einer wachsenden Zahl an eindeutigen Studien machen Experten immer nachdrücklicher auf die Versauerung der Meere aufmerksam. So jetzt auch auf einer Tagung von Geowissenschaftlern in Wien: Pro Tag nehme der Ozean 20 Millionen Tonnen Kohlendioxid aus der Luft auf – ein Drittel dessen, was von der menschlichen Zivilisation freigesetzt werde, sagte Jelle Bijma vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven am Dienstag.

Photo: Georg Heiss