First biological measurements of deep-sea corals from the Red Sea
- Scientific Reports
- 3,
- Article number:
- 2802
- doi:10.1038/srep02802
- Received
- Accepted
- Published
Das Video zeigt einige der Meeresbewohner, die der Census of Marine Lifeentdeckt hat (in englischer Sprache)
Von Linus Geschke
Von Georg Heiß und Reinhold Leinfelder
Bei der Generalversammlung der Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens (Cites) hatten Haie, Thunfische und Korallen schlechte Karten: Die meisten Anträge auf Handelsbeschränkungen zum Schutz von Rotem Thun und mehreren Haiarten fanden nicht die erforderliche 2/3-Mehrheit, die nötig wäre, um den Handel mit diesen Arten zu kontrollieren. Ein von Deutschland eingebrachter Antrag, den Handel mit Heringshaien zu kontrollieren wurde zuerst angenommen, auf der Abschlusskonferenz doch noch gekippt. Dass Hammerhai, Weißspitzenhai, Dornhai (Schillerlocken) und der Rote Thunfisch nicht geschützt wurden ist schlichtweg nicht akzeptabel.
Kompletter Beitrag: Schlechte Zeiten für Meerestiere – Profit geht vor Artenschutz auf Vielfalter-Blog
Steigende Wassertemperaturen, sterbende Korallen, weniger Fische: Der Klimawandel zerstört die Korallenriffe und damit die Lebensgrundlage von rund 100 Millionen Menschen, mahnt die Umweltorganisation WWF. Würden die CO2-Emissionen nicht drastisch reduziert, drohe eine "große Krise". Die Szenarien, die Forscher für die Bewohner des Korallendreiecks entwerfen, sind düster.