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Mittwoch, 12. April 2017

KlimafolgenNeue Schäden am Great Barrier Reef

Das Great Barrier Reef vor der Nordostküste Australiens hat in den vergangenen 19 Jahren vier sogenannte Korallenbleichen erlebt, ausgelöst durch steigende Temperaturen. Und das Korallensterben setzt sich fort. Meeresbiologen warnen, dass der größte lebende Organismus der Welt im Sterben liege.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Saure Ozeane verarmen (ZDF Nano)


TaucherVideo
Der Mensch hinterlässt immer tiefere Spuren im Ökosystem Korallenriff 
Mehr Kohlendioxid im Meer schadet Korallenriffen 
Seegräser nehmen überhand, wenn der Kohlendioxidgehalt in den Ozeanen steigt. Sie verdrängen Korallen und damit die Artenvielfalt im Ökosystem Riff.

Freitag, 3. September 2010

Climate Change: Coral Reefs on the Edge



Professor Ove Hoegh-Guldberg, one of the world's leading coral biologists, presents his scientific findings that document how C02 emissions are pushing the world's coral reefs to the brink of extinction. For DVD copies, contact The Video Project at www.videoproject.com

Samstag, 20. Juni 2009

Viele Korallenriffe kämpfen ums Überleben

Längerer Bericht in der Stuttgarter Zeitung

Mittwoch, 13. Mai 2009

Korallensterben bedroht 100 Millionen Menschen

Steigende Wassertemperaturen, sterbende Korallen, weniger Fische: Der Klimawandel zerstört die Korallenriffe und damit die Lebensgrundlage von rund 100 Millionen Menschen, mahnt die Umweltorganisation WWF. Würden die CO2-Emissionen nicht drastisch reduziert, drohe eine "große Krise". Die Szenarien, die Forscher für die Bewohner des Korallendreiecks entwerfen, sind düster.

Mittwoch, 22. April 2009

Kohlendioxid in der Umwelt - Saure Meere bedrohen Muscheln und Korallen

Die Versauerung der Ozeane durch die Aufnahme von Kohlendioxid bedroht große Teile der Meeresfauna, warnen Forscher. Vor allem Muscheln und Korallen sind in Gefahr.

Aufgrund einer wachsenden Zahl an eindeutigen Studien machen Experten immer nachdrücklicher auf die Versauerung der Meere aufmerksam. So jetzt auch auf einer Tagung von Geowissenschaftlern in Wien: Pro Tag nehme der Ozean 20 Millionen Tonnen Kohlendioxid aus der Luft auf – ein Drittel dessen, was von der menschlichen Zivilisation freigesetzt werde, sagte Jelle Bijma vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven am Dienstag.

Photo: Georg Heiss

Donnerstag, 26. März 2009

Riffe können sich bald auflösen

Eine neue Studie von Wissenschaftlern aus Stanford, USA, und Jerusalem, Israel, zeigt, dass bei einer Verdoppelung des Kohlendioxidgehaltes der Atmosphäre auf 560 ppm (gegenüber dem vorindustriellen Wert von 280ppm, heutiger Wert 380ppm) die Wachstumsrate der Korallen soweit sinkt, dass sich die Korallenriffe weltweit aufzulösen beginnen.
Die Ursache dafür sind die Versauerung der Meere durch gelöstes CO2 und erhöhte Temperaturen.

Freitag, 13. Februar 2009

Trübe Brühe im Treibhaus

Seit mehr als zwanzig Jahren ist in den Meeren eine schleichende Veränderung zu beobachten, die bis vor ein paar Monaten noch kaum öffentlich wahrgenommen, geschweige denn als Katastrophe reklamiert wurde. Auch der Weltklimarat IPCC hat die zunehmende Versauerung der Ozeane in ihren politischen und öffentlichen Einlassungen eher als eine untergeordnete Facette der Klimakrise eingeordnet.

Link: Meere versauern durch CO2 schneller als gedacht

Freitag, 30. Januar 2009

CO2-Ausstoß reduzieren - jetzt!

In der heute veröffentlichten "Monaco-Deklaration" weisen Forscher aus 32 Nationen darauf hin, dass der von Menschen verursachte Kohlendioxid-Ausstoß nicht nur das Klima erwärmt, sondern auch die Ozeane versauert. Das stellt eine enorme Bedrohung für alle marinen Ökosysteme dar. Die Unterzeichner fordern daher rasches Handeln zum Schutz der Meere.

Freitag, 2. Januar 2009

GREAT-BARRIER-RIFF Korallen wachsen nur noch sehr langsam

Neue Studie im Fachmagazin Science veroeffentlicht:
Viele Korallen des Great-Barrier-Riffs vor Australien wachsen derzeit so langsam wie nie zuvor in den vergangenen 400 Jahren. Forscher machen die gestiegene CO2-Konzentration in der Atmosphäre dafür verantwortlich.

Dienstag, 16. Dezember 2008

Unterzeichnen Sie die Erklärung zum Abschluss des Internationalen Jahrs des Riffes 2008

42 führende Vertreter aus Wissenschaft, Umweltverbänden, Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit haben eine Erklärung zum Abschluss des Internationalen Jahr des Riffes 2008 unterzeichnet, die zu Zusammenarbeit und verstärkten Anstrengungen in Riffschutz und -forschung aufruft.
Diese Erklärung ist nun online zur Unterzeichnung freigegeben. Je mehr Unterstützung diese Erklärung findet, desto besser können die geforderten Maßnahmen bei Entscheidungsträgern und Förderungsorganisationen eingefordert werden.

Mittwoch, 24. September 2008

Klimaschutz: Zu spät für Korallen?

Schon bei anhaltenden jetzigen CO2-Konzentrationen könnte die Hälfte aller Riffe sterben

Wie viel Kohlendioxid ist zu viel? Nach Ansicht vieler Klimaforscher müsste Ziel sein, die Konzentrationen des Treibhausgases bei rund 450 ppm (parts per million) zu stabilisieren. Doch für die Korallen der Erde könnte dieses vermutlich ohnehin schwer zu erreichende Ziel noch zu hoch sein – sie sterben schon vorher an der Versauerung der Ozeane.
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24.09.2008 - scinexx

Mittwoch, 3. September 2008

TV-Hinweis Sa, 13.09.08, 03.25 Uhr PHOENIX

Korallenriffe – Gärten der Ozeane

Tropische Fische, urige Schildkröten, bunte Krebse – nirgendwo ist die Unterwasserwelt vielfältiger als im indonesischen Archipel. Zwischen tausenden von Inseln und Atollen ist die höchste Konzentration von Korallenriffen der Welt zu finden. Doch wie funktioniert das komplexe System - handelt es sich um einen geheimnisvollen "Überorganismus"?

Am Äquator ist die Sonne besonders kräftig. Ihre wärmenden Strahlen heizen die Wasseroberfläche auf und sind der Motor für zahlreiche Meeresströmungen. Sie bringen nahrungsreiches Wasser und durchströmen das Labyrinth der Inseln und Inselchen. Hier, in den flachen, lichtdurchfluteten Buchten, gedeihen Korallen, die ihrerseits von mehr als 2.000 Fischarten und vielen anderen Meerestieren besiedelt werden.

Die Konkurrenz zwischen den Lebewesen hat erstaunliche Anpassungen hervorgebracht. So gibt es Fische, die während des Wachstums Form und Farbe ändern, andere können sogar bei Bedarf ihr Geschlecht wechseln. Winzige Seepferdchen ahmen täuschend echt die Zweige von Fächerkorallen nach. Natürlich patrouillieren Haie das Riff. Wenn die Korallen sich vermehren, treiben Millionen winziger Eier im Meer. Eine solche Gelegenheit lassen sich die großen Planktonfresser wie Mantarochen nicht entgehen.

Korallenriffe bestehen aus winzigen Tieren, den Korallenpolypen, die Kolonien bilden. Steinkorallen besitzen die Fähigkeit, Kalk abzusondern, den sie dem Meerwasser entnehmen. Diese Ausscheidungen bilden das Riff, das im Laufe der Zeit gewaltige Ausmaße annehmen kann. Die enorme Produktivität hat ihren Grund, denn die Korallenpolypen leben in Symbiose mit Algen. Sie geben Zucker ab, der das Wachstum der Korallen beschleunigt.

Die komplexen Zusammenhänge dieser Lebensgemeinschaft erstaunen Wissenschaftler immer wieder. Jetzt wirft die Fortpflanzung der Korallen neue, grundsätzliche Fragen auf: Wie lässt sich eine Tierart definieren, wo verlaufen die Grenzen des Artbegriffs? Es wird noch eine Weile dauern, bis Forscher den Gärten der Ozeane all ihre Geheimnisse entlockt haben.

Film von Mark Ferns

Sendetermin Sa, 13.09.08, 03.25 Uhr

Quelle: Phoenix

Samstag, 30. August 2008

TV-Hinweis 4. und 5. 9.2008 ARTE

PROGRAMM INFO (von ARTE)

Donnerstag, 4. September 2008 um 20.15 Uhr
VPS : 20.15
Wiederholungen :
10.09.2008 um 09:55
REVOLUTION AM RIFF
Dokumentation, Deutschland 2005, BR
Regie: Florian Guthknecht


Die Korallenriffe vor der Küste Australiens gehören zu den artenreichsten Ökosystemen der Erde. Aber sie sind durch das Klimaphänomen El Niño und in erheblichem Maß durch menschliche Eingriffe gefährdet. Die australische Regierung versucht mit der Einrichtung eines Nationalparks der Zerstörung der Riffe Einhalt zu gebieten. Im Mittelpunkt der zweiteiligen Dokumentation steht die Juristin und Biologin Kathleen Swalling, die Fischer, Landwirte und Freizeitsportler für den Erhalt der Riffe gewinnen will. Der erste Teil stellt den komplizierten Lebenszyklus der Korallen vor.


(1): Hoffnung für die Korallen

Immer häufiger vernichtet das Klimaphänomen El Niño weltweit Korallen. Die Riffe, neben dem Regenwald die artenreichsten Ökosysteme der Erde, sterben fast unbemerkt von der Öffentlichkeit. Australien reagiert jetzt mit einer einzigartigen Entscheidung. Als größtes Schutzgebiet der Welt wird der Nationalpark Great Barrier Reef eingerichtet. Er reicht auf einer Fläche so groß wie Deutschland vom Festland bis zum fast 200 Kilometer entfernten Außenriff und verbindet alle Lebensräume, die Einfluss auf das Great Barrier Reef haben. Es ist ein Versuch, die vom Kollaps bedrohte Unterwasserwelt zu schützen. Die Bestände vieler Tierarten gehen dramatisch zurück. So gibt es fast 90 Prozent weniger Seekühe und Schildkröten als noch vor 30 Jahren. Die meisten Speisefischarten sind völlig überfischt, ein Thunfisch kostet inzwischen bis zu 8.000 Euro. Die Juristin und Biologin Kathleen Swalling hilft, diese bedrohte Welt zu retten. Gemeinsam mit ihren Kollegen vom Nationalpark führt sie einen radikalen Kampf gegen politische und rechtliche Widerstände, denn Fischer, Freizeitsportler und Tourismusindustrie bekämpfen das Projekt. Kathleen Swalling jagt illegale Fischer, verhandelt mit den Besitzern riesiger Zuckerrohr- und Bananenplantagen über die Einleitung von Düngemitteln ins Meer, sucht über und unter Wasser mit Wissenschaftlern nach den Ursachen des Korallensterbens, bildet Sporttaucher zu Umweltschützern aus und dokumentiert mit der Kamera die Zerstörung, aber auch die Schönheit der letzten unberührten Riffe. Im Mittelpunkt des ersten Teils der Dokumentation stehen die Korallen und ihr komplizierter Lebenszyklus.



Freitag, 5. September 2008 um 20.15 Uhr
VPS : 20.15
Wiederholungen :
10.09.2008 um 10:40
REVOLUTION AM RIFF
(Deutschland, 2005, 43mn)
BR
Regie: Florian Guthknecht


Die Korallenriffe vor der Küste Australiens gehören zu den artenreichsten Ökosystemen der Erde. Aber sie sind durch das Klimaphänomen El Niño und in erheblichem Maß durch menschliche Eingriffe gefährdet. Die australische Regierung versucht, mit der Einrichtung eines Nationalparks der Zerstörung der Riffe Einhalt zu gebieten. Im Mittelpunkt der zweiteiligen Dokumentation steht die Juristin und Biologin Kathleen Swalling, die Fischer, Landwirte und Freizeitsportler für den Erhalt der Riffe gewinnen will. Der zweite Teil zeigt die Auseinandersetzung der Australierin mit den Menschen, die vom Meer und ihren Bewohnern leben.

Die Australierin Kathleen Swalling begleitet die Küstenwache bei ihren gefährlichen Kontrollfahrten, um illegale Fischer zu stellen. Sie reist mit einem Zierfischfänger, um seine Fangmethoden zu überprüfen.

Die Jagd nach Zierfischen ist zu einem Problem geworden. Der Welterfolg des Kinofilms "Findet Nemo" hat dafür gesorgt, dass überall in den tropischen Gewässern die bunten Rifffische gnadenlos gejagt werden, um sie nach Europa und Nordamerika zu verkaufen.

Auch Haie sind bedroht: 100 Millionen von ihnen werden jährlich von Menschen getötet, weil der Verzehr ihrer Flossen als potenzfördernd gilt. Zwei Drittel aller Speisefischarten sind in ihren Beständen stark gefährdet. Der Fang von einem Kilo Krabben tötet fünfmal mehr Lebewesen, den sogenannten Beifang.

Kathleen Swalling ist am größten Forschungsprojekt Australiens beteiligt, der Erforschung des Meeresbodens und der Fischwelt am Great Barrier Reef. Tauchroboter und Köderkameras stoßen in ungeahnte Tiefen vor und liefern neue Daten aus der Unterwasserwelt. Kathleen Swalling gelangt in die entlegensten Regionen des wohl artenreichsten Ökosystems der Erde. Sie begegnet Sägefischen, die schon als ausgestorben galten, beobachtet den fast sechs Meter langen Tigerhai bei der Jagd und erlebt die Massenhochzeit der Riffbarsche, die das Wasser geradezu zum Kochen bringt. Je mehr sie sieht und erlebt, desto entschlossener ist sie, diese wunderbare Welt zu retten.

Freitag, 29. August 2008

Wissenschaftler fordern die Reduzierung der Treibhausgase zur Rettung der Korallenriffe

Der Anstieg des Kohlendioxidgehalts in der Atmosphäre und in den Ozeanen führt zur Erwärmung und Versauerung des Meerwassers, eine doppelte Bedrohung für Korallen und andere Meereslebewesen, die Kalkschalen bauen.
Eine wissenschaftliche Konferenz auf Hawaii veröffentlichte gerade die Honolulu Deklaration, die zur dringenden Reduzierung der Treibhausgase auffordert.