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Sonntag, 1. Dezember 2013

Woran Korallen sterben

Hannah Juliane Brocke schreibt ihre Doktorarbeit darüber

Woran Korallen sterben

Von 
Vollständiger Artikel im Weserkurier: http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Woran-Korallen-sterben-_arid,722982.html

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Tiefseekorallen im Roten Meer



First biological measurements of deep-sea corals from the Red Sea

Scientific Reports
 
3,
 
Article number:
 
2802
 
doi:10.1038/srep02802
Received
 
Accepted
 
Published
 
It is usually assumed that metabolic constraints restrict deep-sea corals to cold-water habitats, with ‘deep-sea’ and ‘cold-water’ corals often used as synonymous. Here we report on the first measurements of biological characters of deep-sea corals from the central Red Sea, where they occur at temperatures exceeding 20°C in highly oligotrophic and oxygen-limited waters. Low respiration rates, low calcification rates, and minimized tissue cover indicate that a reduced metabolism is one of the key adaptations to prevailing environmental conditions. We investigated four sites and encountered six species of which at least two appear to be undescribed. One species is previously reported from the Red Sea but occurs in deep cold waters outside the Red Sea raising interesting questions about presumed environmental constraints for other deep-sea corals. Our findings suggest that the present understanding of deep-sea coral persistence and resilience needs to be revisited.

Mittwoch, 7. September 2011

Massenauftreten von Dornenkronenseesternen möglich


TaucherVideo
Bei ihren Vorstößen finden Taucher immer häufiger Schäden am Riff
Die Dornenkronen erobern das Riff
Forscher fürchten nach "Yasi" das Schlimmste
Forscher befürchten, dass eine Invasion von Dornenkronen-Seesternen nach dem Zyklon "Yasi" das Great-Barrier-Riff bedroht.
Größere Fluten und Stürme stehen eng im Zusammenhang mit dem Ausbruch von Dornenkornen-Seesternplagen", so Biologin Dr. Suzanne Long. "Man nimmt an, dass durch die Fluten landwirtschaftliche Nährstoffe eingespült werden, die die gezielte Entwicklung von ganz speziellem Phytoplankton fördern, das wiederum die Larven des Dornenkonenseestern gerne fressen. Wenn viele Larven überleben gibt es mehr erwachsene Tiere. Das könnte zu einer verheerenden Dornenkronenseesternplage führen."

Montag, 25. Juli 2011

Korallenriffe schwinden durch Klimawandel

Korallenriffe schwinden durch Klimawandel

Der Klimawandel und die Versauerung der Ozeane wirken sich sehr unterschiedlich auf die Korallenriffe der Weltmeere aus. Während solche Riffe, die auch anderen schädlichen Einflüssen des Menschen ausgesetzt sind, schneller zugrunde gehen würden, könnten sich andere anpassen und so länger bestehen. Zu diesem Ergebnis kommt ein australisches Forscherteam in einer Studie, die im Fachmagazin Science veröffentlicht wurde.

Donnerstag, 23. Juni 2011

State of the Ocean: The Corals Story

Professor Charles Sheppard, Warwick University gives further perspective to the extinction threat facing coral reefs — and stresses that the knock-on effects are already being felt on land.


Montag, 6. Juni 2011

Rasches Recycling im Riff

Der Krustenschwamm nimmt täglich fast die Hälfte seiner Körpermasse zu sich - und wächst dabei kaum. Die meisten Nährstoffe gibt der Schwamm weiter und macht damit die Riffe zu Oasen der Wasserwüsten.
Tropische Korallenriffe faszinieren durch die bunte Vielfalt ihrer Bewohner. Auffallend üppig und artenreich, gedeihen sie ausgerechnet in besonders kargen Meeresregionen. Hinter dieser Paradoxie steckt nicht nur eine enge Symbiose zwischen Korallenstöcken und einzelligen Algen. Wenn es um das effiziente Recycling kostbarer Nährstoffe geht, scheinen auch Schwämme eine wichtige Rolle zu spielen. Das haben Wissenschaftler um Jasper De Goeij und Anna De Kluijver vom Königlich Niederländischen Institut für Meeresforschung in Den Burg auf Texel bei einem Forschungsaufenthalt auf Curaçao entdeckt, einer Insel der Niederländischen Antillen („The Journal of Experimental Biology“, Bd. 212, S. 3892).

Montag, 7. Februar 2011

Schäden am Great Barrier Reef durch Überflutungen und Zyklon Yasi

7. Februar 2011
von Reinhold Leinfelder

Das Schlimmste am tropischen Monster-Wirbelsturm Yasi scheint wohl vorbei zu sein, obwohl die Nachwehen noch kräftig sind. Der Sturm hat sich jedenfalls stark abgeschwächt und ist in ein Starkregengebiet übergegangen. Nach den verheerenden Überflutungen von Mitte Januar wird Queensland einfach nicht mehr trocken. Während an Land die Aufräumarbeiten weitergehen, wird es Zeit zu fragen, wie es dem Great Barrier Reef durch diese Doppelbelastung nun ergangen ist. Noch ist kaum jemand wirklich draußen im Riff gewesen, aber erste Meldungen und Einschätzungen gibt es und wir werden relativ rasch sehen, was dort draußen passiert ist.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Korallen werden weltweit bleich – ihr Absterben droht

Weltweit stehen die Korallen wegen hoher Wassertemperaturen unter enormem Stress. Meeresschützer sind alarmiert.

FOTO: DPAKorallenbleiche an einer Steinkoralle (Acropora) in den Gewässern vor Sumatra
Von Christiane Oelrich

Erschreckende Bilder aus dem Meer alarmieren Korallenforscher: bis zu 90 Prozent ausgeblichene Korallenbänke in den Gewässern Thailands, bleiche Riffe vor der Küste Sumatras und jetzt auch in der Karibik. Die hohen Wassertemperaturen der vergangenen Monate sind die Ursache.

Mittwoch, 18. August 2010

Indonesien: Massives Korallensterben nach Bleiche

Experte warnt erneut vor globalem Riffsterben

Bunte Korallenriffe: Bald nur noch in Aquarien zu bewundern (Foto: tokamuwi/pixelio.de)
Djarkata/München (pte/18.08.2010/06:00) - Die Wildlife Conservation Society (WCS)http://www.wcs.org hat neueste Daten über die dramatische Erwärmung der Oberflächentemperatur in den Gewässern um Indonesien veröffentlicht. Diese hat zu einer massiven Korallenbleiche und anschließend zum Absterben vieler Riffe geführt, berichtet das Online-Wissenschaftsportal Science Daily. In der Provinz Aceh - im nördlichen Teil Sumatras - sind 60 Prozent aller Korallen von der Bleiche betroffen.

Freitag, 30. Juli 2010

Korallenbleiche in Südostasien

Massive Korallenbleiche alarmiert Experten

Geschädigte Korallen (vor Australien): "Weitreichende Bleiche  ist alarmierend"
Zur Großansicht
AFP/ Southern Cross University

Geschädigte Korallen (vor Australien): "Weitreichende Bleiche ist alarmierend"

Das Korallendreieck in Südostasien ist rund 15-mal so groß wie Deutschland - und offenbar in großen Schwierigkeiten. Umweltschützer berichten, dass in der Region massenhaft Korallen sterben. Zum Teil gehen auch Arten zu Grunde, die bisher als besonders widerstandsfähig galten.


Montag, 28. Juni 2010

Forscher entdecken wärmerobuste Korallen

vollständiger Artikel in © SPIEGEL ONLINE


Überleben im Klimawandel

Forscher entdecken wärmerobuste Korallen

Von Susanne Schäfer

Korallen der gleichen Art reagieren ganz unterschiedlich auf den Klimawandel: Manche halten erstaunlich hohe Temperaturen aus. Forscher meinen, das Rätsel gelöst zu haben - einige Korallenriffe könnten nun womöglich gerettet werden.

Mittwoch, 26. Mai 2010

TV-Tipp: Abenteuer Wissen - ZDF 26.5.2010, 22:15

ZDF Mediathek


Ein ehrgeiziges Projekt

Hobby-Taucher dokumentieren den Zustand der Riffe

In über 80 Ländern sind freiwillig Hobby-Taucher im Dienste einer einmaligen Mission unterwegs. Sie gehören einer Task Force an, die den weltweiten Zustand der Riffe erfassen soll. Tausende von Tauchern werden so in den Ferien zu Meeresforschern.


Donnerstag, 25. März 2010

Korallen bleichen aus - Tod in der Tasmanischen See

Korallenbleiche, AFP
Wird das Wasser zu warm, verwandeln sich die prächtigen Korallen in farblose Geschöpfe. Foto: AFP

Korallen bleichen aus - Tod in der Tasmanischen See

Süddeutsche Zeitung 24.03.2010

Von T. Baier

Das südlichste Korallenriff der Welt ist erstmals ausgebleicht. Das Riff um die Lord-Howe-Insel vor der Küste des australischen Bundesstaats New South Wales ist bekannt für seine einzigartige Zusammensetzung von Korallen. "Seit 16 Wochen liegen die Wassertemperaturen in der Region etwa zwei Grad über den Normalwerten", sagt Reinhold Leinfelder, Generaldirektor des Museums für Naturkunde in Berlin. Das zeigen Daten der Wetter- und Ozeanographiebehörde der Vereinigten Staaten, NOAA.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Korallen profitieren von Schutzzonen


WELT 18. Februar 2010, 04:00 Uhr

Diese Riffe sind gesund und wachsen in manchen Fällen sogar

Chapel Hill - Nicht nur Urwaldregionen und Berglandschaften können unter Naturschutz stehen, sondern auch Meeresregionen und Küsten: als sogenannte Marine Protected Areas (MPA, Meeresschutzgebiete). Im Mai 2000 war erstmals eine MPA in den Vereinigten Staaten eingerichtet worden.


Jetzt haben US-Forscher mit einer weltweiten Analyse belegt, dass MPA Korallenriffen und ihren Ökosystemen, also auch den sie bewohnenden Meerestieren, wirksamen Schutz bieten. In diesen Unterwasserparks ist der Fischfang streng reglementiert ebenso die touristische Nutzung. Schäden durch Netze oder durch Ankern werden so vermieden. Außerdem werden dort keine Abwässer eingeleitet.



Mittwoch, 3. Februar 2010

Am 25.2. in Hamburg: Ocean-Talk, Thema „Korallenriffe – bedrohte Wildnis tropischer Meere“

3. Ocean-Talk im Maritimen Museum


Donnerstag 25. Februar 2010, 19 Uhr

Korallenriffe – bedrohte Wildnis tropischer Meere
Hamburg, den 25.01.2010: Gemeinsam helfen und Neues entdecken. In Kooperation mit dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg lädt die Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V. zu weiteren Vortragsabenden auf das Deck 7 ein. Mit dem Erlös der Veranstaltung wird das Küstenschutzprojekt MANGREEN in Indien unterstützt, dessen Schirmherrschaft der Bestsellerautor Frank Schätzing übernommen hat.

Im 3. Ocean-Talk geht es um das Thema „Korallenriffe – bedrohte Wildnis tropischer Meere“ und damit das Überleben der bunten Unterwasserparadiese in Zeiten des globalen Klimawandels. Darüber berichten die Experten:

Dr. Georg Heiss vom Naturkundemuseum Berlin und 1. Vorsitzender Reef Check e.V. und
Dr. Sebastian Ferse, Meeresbiologe vom Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) Bremen.

Wann: 25. Februar 2010 um 19:00 Uhr:
Wo: Deck 07, Internationales Maritimes Museum Hamburg
Kaispeicher B
Koreastraße 1 (ehemals Magdeburger Straße)
20457 Hamburg
Eintritt (inklusive Museumsbesichtigung): € 10,--

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Freitag, 27. November 2009

Meeresschwämme füttern ganzes Korallenriff

Forscher kommen Riff-Paradoxon näher

Immer noch voller Geheimnisse: die Ökologie des Korallenriffs (Foto: pixelio/D. Richter)
Amsterdam/München (pte/26.11.2009/16:07) - Einem Wissenschaftsteam vom Niederländischen Institut für Meeresforschung http://www.nioz.nlist es gelungen, mehr über den Energiekreislauf in Korallenriffen herauszufinden. Der Meeresforscher Jasper De Goeij hat mit seiner Kollegin Fleur Van Duyl entdeckt, dass einige Schwämme täglich große Mengen von gelöstem Kohlenstoff aus dem Wasser filtern. Das Besondere daran war, dass die Schwämme aber nicht gewachsen sind.

Mittwoch, 29. Juli 2009

Karibik-Korallen droht die Ausbleichung

Temperaturrekord der Ozeane könnte Tod der Riffe nach sich ziehen

Die Korallenbleiche-Prognose für Oktober schägt Alarmstufe Rot (Bild: NOAA)
Washington (pte/28.07.2009/13:50) - Die Korallenriffe in mehreren Pazifik- und Atlantik-Regionen sind akut von der Bleichung sowie von Infektionskrankheiten bedroht. Davor warnen Experten des US-Programms zur Korallenriff-Beobachtung http://coris.noaa.gov.

Mittwoch, 10. Juni 2009

Zerstörerischer Klimawandel - Korallen leiden unter Riff-Kollaps

Der Klimawandel macht die verästelten Korallenriffe in der Karibik wie eine Planierraupe platt und rottet seltene Arten aus. Wissenschaftler warnen vor einem nicht absehbaren Dominoeffekt für die Meeresflora und -fauna. Auch massive Fluten könnten den Menschen bedrohlich werden.

Photo: Jesus Ruiz Lopez (
http://www.reefbase.org)

Montag, 11. Mai 2009

Philippinen Insel Panglao - Ökosünden im Tauchparadies

Riffstücke als Souvenir, Fußtritte gegen Korallen: Auf Panglao, einem der schönsten Tauchgebiete der Welt, sind Umweltsünden keine Seltenheit. Auch illegale Fischer stören das Ökosystem vor der Philippineninsel - doch Umweltschützer setzen sich mit teils rabiaten Methoden zur Wehr.
(Photo: "© Wolcott Henry 2005/Marine Photobank)

Mittwoch, 22. April 2009

Kohlendioxid in der Umwelt - Saure Meere bedrohen Muscheln und Korallen

Die Versauerung der Ozeane durch die Aufnahme von Kohlendioxid bedroht große Teile der Meeresfauna, warnen Forscher. Vor allem Muscheln und Korallen sind in Gefahr.

Aufgrund einer wachsenden Zahl an eindeutigen Studien machen Experten immer nachdrücklicher auf die Versauerung der Meere aufmerksam. So jetzt auch auf einer Tagung von Geowissenschaftlern in Wien: Pro Tag nehme der Ozean 20 Millionen Tonnen Kohlendioxid aus der Luft auf – ein Drittel dessen, was von der menschlichen Zivilisation freigesetzt werde, sagte Jelle Bijma vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven am Dienstag.

Photo: Georg Heiss