Mittwoch, 12. April 2017
Dienstag, 19. Juli 2016
Ökokatastrophe am Great Barrier Reef - Die Kirche und das Ende der Korallen
Bischof alarmiert über Ökokatastrophe am Great Barrier Reef Die Kirche und das Ende der Korallen
Zum ganzen Artikel auf domradio.de
Mittwoch, 1. Juni 2016
Survey confirms worst-ever coral bleaching at Great Barrier Reef
Survey confirms worst-ever coral bleaching at Great Barrier Reef
Dienstag, 27. März 2012
Mikrogradienten beschleunigen Korallensterben
| Sauerstoffarmut und giftiger Schwefelwasserstoff bedrohen Korallengewebe | |||
Forscher haben eine weitere Ursachen für das zunehmende Korallensterben in den tropischen Korallenriffen gefunden. Die sogenannte Black Band Disease (BBD), eine häufig in den Tropen auftretende Korallenkrankheit, breitet sich vor allem dort aus, wo an der Korallenoberfläche wenig Sauerstoff und dafür viel Schwefelwaserstoff zu finden ist. Durch eine positive Rückkopplung sorge die Krankheit für diese Bedingungen unmittelbar vor einer Läsion und schreite dadurch schneller fort. Einen Erreger, der für diese Krankheit verantwortlich ist, konnten die Forsher bisher noch nicht identifizieren.
Vollständiger Bericht auf scinexx |
Mittwoch, 7. September 2011
Massenauftreten von Dornenkronenseesternen möglich
Größere Fluten und Stürme stehen eng im Zusammenhang mit dem Ausbruch von Dornenkornen-Seesternplagen", so Biologin Dr. Suzanne Long. "Man nimmt an, dass durch die Fluten landwirtschaftliche Nährstoffe eingespült werden, die die gezielte Entwicklung von ganz speziellem Phytoplankton fördern, das wiederum die Larven des Dornenkonenseestern gerne fressen. Wenn viele Larven überleben gibt es mehr erwachsene Tiere. Das könnte zu einer verheerenden Dornenkronenseesternplage führen."
Samstag, 12. Februar 2011
Land unter in Australien - Great Barrier Reef in Gefahr
- Link zur 3sat homepage: Land unter in Australien - Great Barrier Reef in Gefahr
Montag, 7. Februar 2011
Schäden am Great Barrier Reef durch Überflutungen und Zyklon Yasi
- Vollständiger Artikel: Schäden am Great Barrier Reef durch Überflutungen und Zyklon Yasi auf Vielfalter-Blog
Samstag, 10. Juli 2010
Fossile Korallen sollen Klimafolgen zeigen
Zurück in die Eiszeit
Fossile Korallen sollen Klimafolgen zeigen
Ein internationales Forscherteam bohrt in einem bereits abgestorbenen Teil des Great Barrier Reef. Durch die Proben der fossilen Korallen erhoffen sich die Wissenschaftler eine bessere Vorstellung davon, wie sich das Riff in den kommenden Jahrzehnten angesichts des Klimawandels verändern wird.Dienstag, 20. April 2010
Schiffsunglück am Great Barrier Reef ''Es gibt größere Gefahren"
Das Schiffsunglück Anfang des Monats verlief glimpflich für das Great Barrier Reef - sagt Reinhold Leinfelder, Generaldirektor des Museums für Naturkunde in Berlin.
Der Schaden am Great Barrier Reef sei begrenzt, da wenig Öl ausgeflossen sei. Foto: dpa
Ausgerechnet am Great Barrier Reef, diesem einzigartigen Ökosystem, passierte es. Am größten Korallenriff der Erde vor der Ostküste Australiens lief Anfang des Monats ein chinesischer Kohlefrachter auf Grund. Die Shen Neng 1 hinterließ eine kilometerlange Spur der Verwüstung in dem Riff, und das Schiff verlor Öl. Weltweit war die Aufregung groß. Drohte eine Umweltkatastrophe, würde das Schiff das einzigartige Riff zerstören? Die Shen Neng 1wurde freigeschleppt und die Öffentlichkeit verlor schnell das Interesse. Doch wie ist es jetzt um das Riff bestellt?
Vollständiger Artikel: Süddeutsche Zeitung, Interview: Tina Baier
Samstag, 21. November 2009
Great-Barrier-Riff: Korallen wachsen immer langsamer
Samstag, 20. Juni 2009
Viele Korallenriffe kämpfen ums Überleben
Donnerstag, 23. April 2009
Teile des Great Barrier Reefs erholen sich in Rekordzeit
Spektakuläre Wiederbelebung: Ein fast völlig zerstörter Teil des berühmten australischen Great Barrier Reef hat sich innerhalb von erstaunlich kurzer Zeit erholt. Wissenschaftler sehen sich in ihren Schutzmaßnahmen bestätigt.
Mit einer Ausdehnung von 345.000 Quadratkilometern ist es das größte Korallenriff der Erde und eines der Weltwunder der Natur: das australische Great Barrier Reef. Teile seiner Korallen waren fast völlig zerstört. Nun haben Wissenschaftler beobachtet, dass sie sich ungeachtet der Belastungen durch den Klimawandel wieder erholt haben. Hohe Wassertemperaturen im Jahr 2006 hatten zu einer desaströsen Algenbleiche geführt.
- Vollständiger Bericht im Spiegel
- Blogeintrag auf www.climateshifts.org
- Originalartikel:
Guillermo Diaz-Pulido, Laurence J. McCook, Sophie Dove, Ray Berkelmans, George Roff, David I. Kline, Scarla Weeks, Richard D. Evans, David H. Williamson, Ove Hoegh-Guldberg (2009 Doom and Boom on a Resilient Reef: Climate Change, Algal Overgrowth and Coral Recovery. PLoS ONE 4(4): e5239. doi:10.1371/journal.pone.0005239
Dienstag, 6. Januar 2009
Rezession am Riff
Freitag, 2. Januar 2009
GREAT-BARRIER-RIFF Korallen wachsen nur noch sehr langsam
Viele Korallen des Great-Barrier-Riffs vor Australien wachsen derzeit so langsam wie nie zuvor in den vergangenen 400 Jahren. Forscher machen die gestiegene CO2-Konzentration in der Atmosphäre dafür verantwortlich.
Samstag, 13. Dezember 2008
Jahr des Riffes geht zu Ende
Wissenswerte, 12.12.2008, 09:54 Uhr
Jahr des Riffes zu Ende
Sie bedecken nur gut ein Prozent der Erdoberfläche und doch leben dort ein Viertel aller bekannten Arten - Riffe gehören zu den bedeutendsten Ökosystemen der Welt. Thomas Prinzler fragte Experten: Wie geht es den Riffen?
Samstag, 11. Oktober 2008
Bündnis gegen Wärme
Mittwoch, 24. September 2008
Klimaschutz: Zu spät für Korallen?
Wie viel Kohlendioxid ist zu viel? Nach Ansicht vieler Klimaforscher müsste Ziel sein, die Konzentrationen des Treibhausgases bei rund 450 ppm (parts per million) zu stabilisieren. Doch für die Korallen der Erde könnte dieses vermutlich ohnehin schwer zu erreichende Ziel noch zu hoch sein – sie sterben schon vorher an der Versauerung der Ozeane.
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24.09.2008 - scinexx
Mittwoch, 3. September 2008
TV-Hinweis Sa, 13.09.08, 03.25 Uhr PHOENIX
Tropische Fische, urige Schildkröten, bunte Krebse – nirgendwo ist die Unterwasserwelt vielfältiger als im indonesischen Archipel. Zwischen tausenden von Inseln und Atollen ist die höchste Konzentration von Korallenriffen der Welt zu finden. Doch wie funktioniert das komplexe System - handelt es sich um einen geheimnisvollen "Überorganismus"?
Am Äquator ist die Sonne besonders kräftig. Ihre wärmenden Strahlen heizen die Wasseroberfläche auf und sind der Motor für zahlreiche Meeresströmungen. Sie bringen nahrungsreiches Wasser und durchströmen das Labyrinth der Inseln und Inselchen. Hier, in den flachen, lichtdurchfluteten Buchten, gedeihen Korallen, die ihrerseits von mehr als 2.000 Fischarten und vielen anderen Meerestieren besiedelt werden.
Die Konkurrenz zwischen den Lebewesen hat erstaunliche Anpassungen hervorgebracht. So gibt es Fische, die während des Wachstums Form und Farbe ändern, andere können sogar bei Bedarf ihr Geschlecht wechseln. Winzige Seepferdchen ahmen täuschend echt die Zweige von Fächerkorallen nach. Natürlich patrouillieren Haie das Riff. Wenn die Korallen sich vermehren, treiben Millionen winziger Eier im Meer. Eine solche Gelegenheit lassen sich die großen Planktonfresser wie Mantarochen nicht entgehen.
Korallenriffe bestehen aus winzigen Tieren, den Korallenpolypen, die Kolonien bilden. Steinkorallen besitzen die Fähigkeit, Kalk abzusondern, den sie dem Meerwasser entnehmen. Diese Ausscheidungen bilden das Riff, das im Laufe der Zeit gewaltige Ausmaße annehmen kann. Die enorme Produktivität hat ihren Grund, denn die Korallenpolypen leben in Symbiose mit Algen. Sie geben Zucker ab, der das Wachstum der Korallen beschleunigt.
Die komplexen Zusammenhänge dieser Lebensgemeinschaft erstaunen Wissenschaftler immer wieder. Jetzt wirft die Fortpflanzung der Korallen neue, grundsätzliche Fragen auf: Wie lässt sich eine Tierart definieren, wo verlaufen die Grenzen des Artbegriffs? Es wird noch eine Weile dauern, bis Forscher den Gärten der Ozeane all ihre Geheimnisse entlockt haben.
Film von Mark Ferns
Sendetermin Sa, 13.09.08, 03.25 Uhr
Quelle: Phoenix
Samstag, 30. August 2008
TV-Hinweis 4. und 5. 9.2008 ARTE
Donnerstag, 4. September 2008 um 20.15 Uhr
VPS : 20.15
Wiederholungen :
10.09.2008 um 09:55
REVOLUTION AM RIFF
Dokumentation, Deutschland 2005, BR
Regie: Florian Guthknecht
Die Korallenriffe vor der Küste Australiens gehören zu den artenreichsten Ökosystemen der Erde. Aber sie sind durch das Klimaphänomen El Niño und in erheblichem Maß durch menschliche Eingriffe gefährdet. Die australische Regierung versucht mit der Einrichtung eines Nationalparks der Zerstörung der Riffe Einhalt zu gebieten. Im Mittelpunkt der zweiteiligen Dokumentation steht die Juristin und Biologin Kathleen Swalling, die Fischer, Landwirte und Freizeitsportler für den Erhalt der Riffe gewinnen will. Der erste Teil stellt den komplizierten Lebenszyklus der Korallen vor.
(1): Hoffnung für die Korallen
Immer häufiger vernichtet das Klimaphänomen El Niño weltweit Korallen. Die Riffe, neben dem Regenwald die artenreichsten Ökosysteme der Erde, sterben fast unbemerkt von der Öffentlichkeit. Australien reagiert jetzt mit einer einzigartigen Entscheidung. Als größtes Schutzgebiet der Welt wird der Nationalpark Great Barrier Reef eingerichtet. Er reicht auf einer Fläche so groß wie Deutschland vom Festland bis zum fast 200 Kilometer entfernten Außenriff und verbindet alle Lebensräume, die Einfluss auf das Great Barrier Reef haben. Es ist ein Versuch, die vom Kollaps bedrohte Unterwasserwelt zu schützen. Die Bestände vieler Tierarten gehen dramatisch zurück. So gibt es fast 90 Prozent weniger Seekühe und Schildkröten als noch vor 30 Jahren. Die meisten Speisefischarten sind völlig überfischt, ein Thunfisch kostet inzwischen bis zu 8.000 Euro. Die Juristin und Biologin Kathleen Swalling hilft, diese bedrohte Welt zu retten. Gemeinsam mit ihren Kollegen vom Nationalpark führt sie einen radikalen Kampf gegen politische und rechtliche Widerstände, denn Fischer, Freizeitsportler und Tourismusindustrie bekämpfen das Projekt. Kathleen Swalling jagt illegale Fischer, verhandelt mit den Besitzern riesiger Zuckerrohr- und Bananenplantagen über die Einleitung von Düngemitteln ins Meer, sucht über und unter Wasser mit Wissenschaftlern nach den Ursachen des Korallensterbens, bildet Sporttaucher zu Umweltschützern aus und dokumentiert mit der Kamera die Zerstörung, aber auch die Schönheit der letzten unberührten Riffe. Im Mittelpunkt des ersten Teils der Dokumentation stehen die Korallen und ihr komplizierter Lebenszyklus.
Freitag, 5. September 2008 um 20.15 Uhr
VPS : 20.15
Wiederholungen :
10.09.2008 um 10:40
REVOLUTION AM RIFF
(Deutschland, 2005, 43mn)
BR
Regie: Florian Guthknecht
Die Korallenriffe vor der Küste Australiens gehören zu den artenreichsten Ökosystemen der Erde. Aber sie sind durch das Klimaphänomen El Niño und in erheblichem Maß durch menschliche Eingriffe gefährdet. Die australische Regierung versucht, mit der Einrichtung eines Nationalparks der Zerstörung der Riffe Einhalt zu gebieten. Im Mittelpunkt der zweiteiligen Dokumentation steht die Juristin und Biologin Kathleen Swalling, die Fischer, Landwirte und Freizeitsportler für den Erhalt der Riffe gewinnen will. Der zweite Teil zeigt die Auseinandersetzung der Australierin mit den Menschen, die vom Meer und ihren Bewohnern leben.
Die Australierin Kathleen Swalling begleitet die Küstenwache bei ihren gefährlichen Kontrollfahrten, um illegale Fischer zu stellen. Sie reist mit einem Zierfischfänger, um seine Fangmethoden zu überprüfen.
Die Jagd nach Zierfischen ist zu einem Problem geworden. Der Welterfolg des Kinofilms "Findet Nemo" hat dafür gesorgt, dass überall in den tropischen Gewässern die bunten Rifffische gnadenlos gejagt werden, um sie nach Europa und Nordamerika zu verkaufen.
Auch Haie sind bedroht: 100 Millionen von ihnen werden jährlich von Menschen getötet, weil der Verzehr ihrer Flossen als potenzfördernd gilt. Zwei Drittel aller Speisefischarten sind in ihren Beständen stark gefährdet. Der Fang von einem Kilo Krabben tötet fünfmal mehr Lebewesen, den sogenannten Beifang.
Kathleen Swalling ist am größten Forschungsprojekt Australiens beteiligt, der Erforschung des Meeresbodens und der Fischwelt am Great Barrier Reef. Tauchroboter und Köderkameras stoßen in ungeahnte Tiefen vor und liefern neue Daten aus der Unterwasserwelt. Kathleen Swalling gelangt in die entlegensten Regionen des wohl artenreichsten Ökosystems der Erde. Sie begegnet Sägefischen, die schon als ausgestorben galten, beobachtet den fast sechs Meter langen Tigerhai bei der Jagd und erlebt die Massenhochzeit der Riffbarsche, die das Wasser geradezu zum Kochen bringt. Je mehr sie sieht und erlebt, desto entschlossener ist sie, diese wunderbare Welt zu retten.