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Mittwoch, 14. April 2010

TV-Tipp: Malediven – Paradies vor dem Untergang

Malediven – Paradies vor dem Untergang

Malediven – Ein Paradies geht unter

Das hässliche Antlitz der Malediven. Ausufernder Massentourismus verursacht riesige Müllmengen, die achtlos am Meer deponiert werden. Giftmüll zerstört die empfindliche Unterwasserwelt und das ökologische Gleichgewicht der Malediven, die auch bei den Deutschen zu den beliebtesten Reisezielen gehören. (Quelle: PHOENIX/ WDR/ Robert Hofrichter)

Die Malediven - Bedrohtes Paradies unter Palmen. Doch die Malediven sind vom Untergang bedroht. Neben dem Anstieg des Meeresspiegels durch die Klimaerwärmung ist daran vor allem der ausufernde Massentourismus schuld. Hotelneubauten für Millionen Touristen zerstören die Korallenriffe, die wie Schutzschilder die Inseln bislang vor Überflutungen bewahrt hatten. Giftmüll bedroht die empfindliche Unterwasserwelt. Sanfter, begrenzter Tourismus könnte den Untergang verlangsamen, vielleicht sogar verhindern. Doch der Präsident der Malediven, Nasheed, seit Oktober 2008 im Amt, plant das Gegenteil: Er will nun alle Inseln für die Touristen öffnen. Mit dem Geld aus dem Massentourismus möchte er Land in Sri Lanka oder Indien für die Bewohner der Malediven kaufen. Nach uns die Sintflut: Jetzt stehen die internationalen Tourismuskonzerne Schlange.

SENDETERMINE

Mi, 14.04.10, 20.15 Uhr

Do, 15.04.10, 07.30 Uhr

Do, 15.04.10, 18.30 Uhr

Korallenriffe bewahrten bislang wie Schutzschilder die Inseln vor ÜberflutungenKann der Untergang der Inseln überhaupt noch verhindert werden? Für die story-Sendereihe „Bedrohte Paradiese“ begleiten die Autoren eine Malediven-Expedition des renommierten Salzburger Meeresbiologen Robert Hofrichter. Eine Reise zu den Zentren des Massentourismus und zu unberührten Atollen im Indischen Ozean. Eindrucksvolle Unterwasseraufnahmen des bekannten Tauchkameramannes Jörg Matzky zeigen die Schönheit der Korallenriffe – und die Bedrohung, der sie ausgesetzt sind.

Film von Johannes Höflich und Jo Angerer

Dienstag, 28. April 2009

Geschützte Korallenriffe wehren Erwärmungsstress besser ab

Experte: Keine Entwarnung vor drohendem Kollaps der Riffe

Washington/München (pte/28.04.2009/15:45) - Manche Korallenriffe können mit der Klimaerwärmung offensichtlich sehr gut umgehen. Allerdings funktioniert das nur dann, wenn der Stress auf das gesamte marine Ökosystem gering gehalten wird, berichtet die internationale Wildlife Conservation Society (WCS) http://www.wcs.org. Die Studie, die von Forschern im Fachmagazin Aquatic Conservation publiziert wurde, wird beim Treffen der International Coral Reef Initiative (ICRI) http://www.icriforum.org in Phuket/Thailand vorgestellt. Untersucht wurden Riffe im Dreieck zwischen Nord-Madagaskar, dem nördlichen Mosambik bis ins südliche Kenia.

Dienstag, 17. Februar 2009

Hoffnungsschimmer für die Weltmeere - Erste Erfolge beim Meeresschutz

Vor gut einem Jahr schlugen Meeresbiologen Alarm: Sie wiesen darauf hin, dass kaum eine Region der Weltmeere nicht unter Verschmutzung und Artensterben leidet. Doch mittlerweile gibt es auch Anlass zur Hoffnung. In einigen Meeresschutzgebieten haben sich die Fischbestände und die Korallenriffe erholt.

Samstag, 14. Februar 2009

Dinosaurier des Ozeans

Vor der Westküste Kanadas gibt es die einzigen lebenden Glasschwamm-Riffe der Erde. Bis vor wenigen Jahren galten sie als ausgestorben.

Glasschwamm-Riffe haben 145 Millionen Jahre überlebt. Aber noch vor zwölf Jahren galten diese von rätselhaften Meerestierchen erbauten Riffe, die sich in großer Tiefe ausdehnen, als ausgestorben. Dann entdeckten Geologen ein großes Glasschwamm-Riff vor der Westküste Kanadas - eine Sensation, von der aber kaum jemand Notiz nahm

Mittwoch, 7. Januar 2009

Gift im Riff

Ein großer Teil der weltweit gehandelten exotischen Meeresaquarienfische wird illegal mit Zyanid gefangen. Ein Ökosiegel soll dies nun verhindern.

Sonntag, 21. Dezember 2008

Der Triumph der Qualle

Der Fang von Millionen Tonnen Fisch mit zerstörerischen Methoden bedroht die biologische Vielfalt der Ozeane. Gesetze, die der schleichenden Vernichtung des Fischbestands Einhalt gebieten, sind vorerst nicht in Sicht.

Die Ware Fisch hat sich in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt - vom regional begrenzt angebotenen Lebensmittel zum weltweit gehandelten Rohstoff. Möglich wurde dies durch die unkontrollierte technische Aufrüstung einer stetig wachsenden Fischereiflotte. Für die begehrten Fischarten plündern besonders europäische und japanische Fangflotten die Meere weltweit.

Freitag, 29. August 2008

Neue Art der Riesenmuschel entdeckt - Erstes Opfer der Überfischung

Eine im nördlichen Roten Meer neu entdeckte Art der Riesenmuschel, Tridacna costata, ist womöglich eines der ersten Opfer der Übernutzung mariner Ressourcen durch den Menschen, die vor mehr als 100.000 Jahren an den Küsten begann.