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Mittwoch, 2. Juli 2014

Mehr als die Hälfte der Riffe in der Karibik sind zerstört


  (DiePresse.com)

Parrotfish key to reef survival

Most Caribbean coral reefs will disappear in 20 years if we don't restore the population of fish that eat seaweed, as Caribbean reefs are gradually getting smothered by algae. This is the message of the new report: Status and Trends of Caribbean Coral Reefs: 1970-2012 released today as the result of a three-year joint effort of the International Coral Reef Initiative’s (ICRI) Global Coral Reef Monitoring Network (GCRMN), the International Union for the Conservation of Nature (IUCN), and the United Nations Environmental Programme (UNEP)
http://www.icriforum.org/caribbeanreport

Mittwoch, 19. März 2014

Spuren des Klimawandels im Agulhasstrom

GEOMAR-Forscher nutzen Korallen als hochauflösende Temperaturarchive

18.03.2014/Kiel. Korallen sind sehr gut geeignet, um Meeresoberflächentemperaturen aus der Vergangenheit mit hoher Genauigkeit zu rekonstruieren und so auch Veränderungen von Meeresströmungen nachzuvollziehen. Mit Hilfe von besonders präzisen Messungen an Korallen aus dem südwestlichen Indischen Ozean konnten Forscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel jetzt nachweisen, dass der Agulhasstrom vor der Ostküste Südafrikas in den vergangenen drei Jahrzehnten wärmer war, als in den 300 Jahren zuvor. Die Studie erscheint jetzt in der Fachzeitschrift Nature Scientific Reports.

Spuren des Klimawandels im Agulhasstrom « GEOMAR - Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Samstag, 2. November 2013

Lange Nacht des Tauchens in Berlin

Heute geht's ums Tauchen in Berlin - mit zwei Vorträgen von Reef Check - Wissenschaftlerinnen (16:15 und 17:55) und vielen anderen interessanten Filmen, Vorträgen und Infos.

Reef Check e.V. Deutschland shared LangeNacht DesTauchens's event.

Am Samstag, den 02.11.13 präsentiert die Kulturfabrik Moabit nunmehr das achte Jahr in Folge die populäre „Lange Nacht des Tauchens" in Berlin. Diese einzigartige Veranstaltung widmet sich, wie der Name schon erahnen lässt, ganz dem Thema Tauchen.
Filmvorführungen, Fachvorträgen, Informationsständen sowie UW-Bilderausstellungen sollen die vielseitigen Aspekte des Tauchsportes beleuchten und damit auch das Interesse bei Nicht-Tauchern wecken.

Dienstag, 27. März 2012

Mikrogradienten beschleunigen Korallensterben


Sauerstoffarmut und giftiger Schwefelwasserstoff bedrohen Korallengewebe
Forscher haben eine weitere Ursachen für das zunehmende Korallensterben in den tropischen Korallenriffen gefunden. Die sogenannte Black Band Disease (BBD), eine häufig in den Tropen auftretende Korallenkrankheit, breitet sich vor allem dort aus, wo an der Korallenoberfläche wenig Sauerstoff und dafür viel Schwefelwaserstoff zu finden ist. Durch eine positive Rückkopplung sorge die Krankheit für diese Bedingungen unmittelbar vor einer Läsion und schreite dadurch schneller fort. Einen Erreger, der für diese Krankheit verantwortlich ist, konnten die Forsher bisher noch nicht identifizieren.

Diese Koralle im Great Barrier Reef ist stark mit der Black Band Disease befallen.
Diese Koralle im Great Barrier Reef ist stark mit der Black Band Disease befallen.
© Y. Sato Diese Koralle im Great Barrier Reef ist stark mit der Black Band Disease befallen.
Für ihre Studie untersuchten Martin Glas vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie und seine australischen Kollegen Korallen vom Great Barrier Reef in Australien, die von der Krankheit Black Band Disease (BBD) befallen waren. Bei dieser Krankheit stirbt das Korallengewebe nach und nach ab, das nackte Kalkgerüst bleibt zurück. Infizierte Korallen zeigen eine charakteristische Oberflächenstruktur: Das gesunde Gewebe wird von einer dunklen Front, dem sogenannten „Black Band“ verdrängt. Jenseits davon ist das weiße Kalkskelett sichtbar.

Vollständiger Bericht auf scinexx

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Saure Ozeane verarmen (ZDF Nano)


TaucherVideo
Der Mensch hinterlässt immer tiefere Spuren im Ökosystem Korallenriff 
Mehr Kohlendioxid im Meer schadet Korallenriffen 
Seegräser nehmen überhand, wenn der Kohlendioxidgehalt in den Ozeanen steigt. Sie verdrängen Korallen und damit die Artenvielfalt im Ökosystem Riff.

Donnerstag, 18. August 2011

Bakterien aus Abwasser töten Korallen

Focus Online, Donnerstag, 18.08.2011
Umwelt - Bakterien aus Abwasser töten Korallen
dpaKorallen sind unzähligen Gefahren ausgesetzt. (Archiv)
Erwärmung der Meere, Schiffsanker und nun auch noch Keime aus dem Abwasser: US-Forscher haben eine weitere Ursache für den Korallentod in der Karibik nachgewiesen.

Freitag, 3. September 2010

Climate Change: Coral Reefs on the Edge



Professor Ove Hoegh-Guldberg, one of the world's leading coral biologists, presents his scientific findings that document how C02 emissions are pushing the world's coral reefs to the brink of extinction. For DVD copies, contact The Video Project at www.videoproject.com

Samstag, 10. Juli 2010

Fossile Korallen sollen Klimafolgen zeigen

Zurück in die Eiszeit

Fossile Korallen sollen Klimafolgen zeigen

Ein internationales Forscherteam bohrt in einem bereits abgestorbenen Teil des Great Barrier Reef. Durch die Proben der fossilen Korallen erhoffen sich die Wissenschaftler eine bessere Vorstellung davon, wie sich das Riff in den kommenden Jahrzehnten angesichts des Klimawandels verändern wird.

Montag, 28. Juni 2010

Forscher entdecken wärmerobuste Korallen

vollständiger Artikel in © SPIEGEL ONLINE


Überleben im Klimawandel

Forscher entdecken wärmerobuste Korallen

Von Susanne Schäfer

Korallen der gleichen Art reagieren ganz unterschiedlich auf den Klimawandel: Manche halten erstaunlich hohe Temperaturen aus. Forscher meinen, das Rätsel gelöst zu haben - einige Korallenriffe könnten nun womöglich gerettet werden.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Korallen profitieren von Schutzzonen


WELT 18. Februar 2010, 04:00 Uhr

Diese Riffe sind gesund und wachsen in manchen Fällen sogar

Chapel Hill - Nicht nur Urwaldregionen und Berglandschaften können unter Naturschutz stehen, sondern auch Meeresregionen und Küsten: als sogenannte Marine Protected Areas (MPA, Meeresschutzgebiete). Im Mai 2000 war erstmals eine MPA in den Vereinigten Staaten eingerichtet worden.


Jetzt haben US-Forscher mit einer weltweiten Analyse belegt, dass MPA Korallenriffen und ihren Ökosystemen, also auch den sie bewohnenden Meerestieren, wirksamen Schutz bieten. In diesen Unterwasserparks ist der Fischfang streng reglementiert ebenso die touristische Nutzung. Schäden durch Netze oder durch Ankern werden so vermieden. Außerdem werden dort keine Abwässer eingeleitet.



Mittwoch, 3. Februar 2010

Am 25.2. in Hamburg: Ocean-Talk, Thema „Korallenriffe – bedrohte Wildnis tropischer Meere“

3. Ocean-Talk im Maritimen Museum


Donnerstag 25. Februar 2010, 19 Uhr

Korallenriffe – bedrohte Wildnis tropischer Meere
Hamburg, den 25.01.2010: Gemeinsam helfen und Neues entdecken. In Kooperation mit dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg lädt die Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V. zu weiteren Vortragsabenden auf das Deck 7 ein. Mit dem Erlös der Veranstaltung wird das Küstenschutzprojekt MANGREEN in Indien unterstützt, dessen Schirmherrschaft der Bestsellerautor Frank Schätzing übernommen hat.

Im 3. Ocean-Talk geht es um das Thema „Korallenriffe – bedrohte Wildnis tropischer Meere“ und damit das Überleben der bunten Unterwasserparadiese in Zeiten des globalen Klimawandels. Darüber berichten die Experten:

Dr. Georg Heiss vom Naturkundemuseum Berlin und 1. Vorsitzender Reef Check e.V. und
Dr. Sebastian Ferse, Meeresbiologe vom Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) Bremen.

Wann: 25. Februar 2010 um 19:00 Uhr:
Wo: Deck 07, Internationales Maritimes Museum Hamburg
Kaispeicher B
Koreastraße 1 (ehemals Magdeburger Straße)
20457 Hamburg
Eintritt (inklusive Museumsbesichtigung): € 10,--

Mehr ...

Freitag, 9. Oktober 2009

Film: Auf den Spuren der Tiefseekorallen (EuroNews)

Zahllose Korallenriffe verbergen sich in den Tiefen der Ozeane. Viele von ihnen werden zur Zeit zum ersten Mal untersucht.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Korallensterben bedroht 100 Millionen Menschen

Steigende Wassertemperaturen, sterbende Korallen, weniger Fische: Der Klimawandel zerstört die Korallenriffe und damit die Lebensgrundlage von rund 100 Millionen Menschen, mahnt die Umweltorganisation WWF. Würden die CO2-Emissionen nicht drastisch reduziert, drohe eine "große Krise". Die Szenarien, die Forscher für die Bewohner des Korallendreiecks entwerfen, sind düster.

Dienstag, 28. April 2009

Geschützte Korallenriffe wehren Erwärmungsstress besser ab

Experte: Keine Entwarnung vor drohendem Kollaps der Riffe

Washington/München (pte/28.04.2009/15:45) - Manche Korallenriffe können mit der Klimaerwärmung offensichtlich sehr gut umgehen. Allerdings funktioniert das nur dann, wenn der Stress auf das gesamte marine Ökosystem gering gehalten wird, berichtet die internationale Wildlife Conservation Society (WCS) http://www.wcs.org. Die Studie, die von Forschern im Fachmagazin Aquatic Conservation publiziert wurde, wird beim Treffen der International Coral Reef Initiative (ICRI) http://www.icriforum.org in Phuket/Thailand vorgestellt. Untersucht wurden Riffe im Dreieck zwischen Nord-Madagaskar, dem nördlichen Mosambik bis ins südliche Kenia.

Donnerstag, 23. April 2009

Teile des Great Barrier Reefs erholen sich in Rekordzeit

Foto: © 2009 Diaz-Pulido et al.

Spektakuläre Wiederbelebung
: Ein fast völlig zerstörter Teil des berühmten australischen Great Barrier Reef hat sich innerhalb von erstaunlich kurzer Zeit erholt. Wissenschaftler sehen sich in ihren Schutzmaßnahmen bestätigt.
Mit einer Ausdehnung von 345.000 Quadratkilometern ist es das größte Korallenriff der Erde und eines der Weltwunder der Natur: das australische Great Barrier Reef. Teile seiner Korallen waren fast völlig zerstört. Nun haben Wissenschaftler beobachtet, dass sie sich ungeachtet der Belastungen durch den Klimawandel wieder erholt haben. Hohe Wassertemperaturen im Jahr 2006 hatten zu einer desaströsen Algenbleiche geführt.

Mittwoch, 22. April 2009

Kohlendioxid in der Umwelt - Saure Meere bedrohen Muscheln und Korallen

Die Versauerung der Ozeane durch die Aufnahme von Kohlendioxid bedroht große Teile der Meeresfauna, warnen Forscher. Vor allem Muscheln und Korallen sind in Gefahr.

Aufgrund einer wachsenden Zahl an eindeutigen Studien machen Experten immer nachdrücklicher auf die Versauerung der Meere aufmerksam. So jetzt auch auf einer Tagung von Geowissenschaftlern in Wien: Pro Tag nehme der Ozean 20 Millionen Tonnen Kohlendioxid aus der Luft auf – ein Drittel dessen, was von der menschlichen Zivilisation freigesetzt werde, sagte Jelle Bijma vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven am Dienstag.

Photo: Georg Heiss

Donnerstag, 26. März 2009

Riffe können sich bald auflösen

Eine neue Studie von Wissenschaftlern aus Stanford, USA, und Jerusalem, Israel, zeigt, dass bei einer Verdoppelung des Kohlendioxidgehaltes der Atmosphäre auf 560 ppm (gegenüber dem vorindustriellen Wert von 280ppm, heutiger Wert 380ppm) die Wachstumsrate der Korallen soweit sinkt, dass sich die Korallenriffe weltweit aufzulösen beginnen.
Die Ursache dafür sind die Versauerung der Meere durch gelöstes CO2 und erhöhte Temperaturen.

Freitag, 13. Februar 2009

Trübe Brühe im Treibhaus

Seit mehr als zwanzig Jahren ist in den Meeren eine schleichende Veränderung zu beobachten, die bis vor ein paar Monaten noch kaum öffentlich wahrgenommen, geschweige denn als Katastrophe reklamiert wurde. Auch der Weltklimarat IPCC hat die zunehmende Versauerung der Ozeane in ihren politischen und öffentlichen Einlassungen eher als eine untergeordnete Facette der Klimakrise eingeordnet.

Link: Meere versauern durch CO2 schneller als gedacht

Freitag, 30. Januar 2009

CO2-Ausstoß reduzieren - jetzt!

In der heute veröffentlichten "Monaco-Deklaration" weisen Forscher aus 32 Nationen darauf hin, dass der von Menschen verursachte Kohlendioxid-Ausstoß nicht nur das Klima erwärmt, sondern auch die Ozeane versauert. Das stellt eine enorme Bedrohung für alle marinen Ökosysteme dar. Die Unterzeichner fordern daher rasches Handeln zum Schutz der Meere.

Freitag, 2. Januar 2009

GREAT-BARRIER-RIFF Korallen wachsen nur noch sehr langsam

Neue Studie im Fachmagazin Science veroeffentlicht:
Viele Korallen des Great-Barrier-Riffs vor Australien wachsen derzeit so langsam wie nie zuvor in den vergangenen 400 Jahren. Forscher machen die gestiegene CO2-Konzentration in der Atmosphäre dafür verantwortlich.