Mehr Kohlendioxid im Meer schadet Korallenriffen
Seegräser nehmen überhand, wenn der Kohlendioxidgehalt in den Ozeanen steigt. Sie verdrängen Korallen und damit die Artenvielfalt im Ökosystem Riff.
Steigende Wassertemperaturen, sterbende Korallen, weniger Fische: Der Klimawandel zerstört die Korallenriffe und damit die Lebensgrundlage von rund 100 Millionen Menschen, mahnt die Umweltorganisation WWF. Würden die CO2-Emissionen nicht drastisch reduziert, drohe eine "große Krise". Die Szenarien, die Forscher für die Bewohner des Korallendreiecks entwerfen, sind düster.Seit mehr als zwanzig Jahren ist in den Meeren eine schleichende Veränderung zu beobachten, die bis vor ein paar Monaten noch kaum öffentlich wahrgenommen, geschweige denn als Katastrophe reklamiert wurde. Auch der Weltklimarat IPCC hat die zunehmende Versauerung der Ozeane in ihren politischen und öffentlichen Einlassungen eher als eine untergeordnete Facette der Klimakrise eingeordnet.