First biological measurements of deep-sea corals from the Red Sea
- Scientific Reports
- 3,
- Article number:
- 2802
- doi:10.1038/srep02802
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Der falsche Fang: Nachdem dieser Hai gefangen worden war, tötete ein anderer Hai eine deutsche Touristin.
Bild: Keystone
In über 80 Ländern sind freiwillig Hobby-Taucher im Dienste einer einmaligen Mission unterwegs. Sie gehören einer Task Force an, die den weltweiten Zustand der Riffe erfassen soll. Tausende von Tauchern werden so in den Ferien zu Meeresforschern.
Von Linus Geschke
| Taucherin im Roten Meer . Quelle : imago stock & people |
Wien - Die tropische Meeresschnecke Drupella cornus bedroht die Korallenriffe im nördlichen Roten Meer: Beschränkte sich der Lebensraum der Gattung zunächst auf den Indo-Pazifik, belegt nun die Studie der Meeresbiologin Verena Schöpf von der Universität Wien einen merklichen Anstieg der Schneckenpopulationen in einigen ägyptischen Küstenabschnitten. Ins Beuteschema der räuberischen Schnecke fallen hauptsächlich die artenreichen Steinkorallen. Bei sogenannten "Populationsausbrüchen" können sogar ganze Riffe zerstört werden - von einem solchen Populationsausbruch spricht man laut Schöpf, wenn mehr als zehn Individuen pro Quadratmeter gefunden werden.