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Montag, 7. Februar 2011

Schäden am Great Barrier Reef durch Überflutungen und Zyklon Yasi

7. Februar 2011
von Reinhold Leinfelder

Das Schlimmste am tropischen Monster-Wirbelsturm Yasi scheint wohl vorbei zu sein, obwohl die Nachwehen noch kräftig sind. Der Sturm hat sich jedenfalls stark abgeschwächt und ist in ein Starkregengebiet übergegangen. Nach den verheerenden Überflutungen von Mitte Januar wird Queensland einfach nicht mehr trocken. Während an Land die Aufräumarbeiten weitergehen, wird es Zeit zu fragen, wie es dem Great Barrier Reef durch diese Doppelbelastung nun ergangen ist. Noch ist kaum jemand wirklich draußen im Riff gewesen, aber erste Meldungen und Einschätzungen gibt es und wir werden relativ rasch sehen, was dort draußen passiert ist.

Donnerstag, 18. Februar 2010

Korallen profitieren von Schutzzonen


WELT 18. Februar 2010, 04:00 Uhr

Diese Riffe sind gesund und wachsen in manchen Fällen sogar

Chapel Hill - Nicht nur Urwaldregionen und Berglandschaften können unter Naturschutz stehen, sondern auch Meeresregionen und Küsten: als sogenannte Marine Protected Areas (MPA, Meeresschutzgebiete). Im Mai 2000 war erstmals eine MPA in den Vereinigten Staaten eingerichtet worden.


Jetzt haben US-Forscher mit einer weltweiten Analyse belegt, dass MPA Korallenriffen und ihren Ökosystemen, also auch den sie bewohnenden Meerestieren, wirksamen Schutz bieten. In diesen Unterwasserparks ist der Fischfang streng reglementiert ebenso die touristische Nutzung. Schäden durch Netze oder durch Ankern werden so vermieden. Außerdem werden dort keine Abwässer eingeleitet.



Mittwoch, 3. Februar 2010

Am 25.2. in Hamburg: Ocean-Talk, Thema „Korallenriffe – bedrohte Wildnis tropischer Meere“

3. Ocean-Talk im Maritimen Museum


Donnerstag 25. Februar 2010, 19 Uhr

Korallenriffe – bedrohte Wildnis tropischer Meere
Hamburg, den 25.01.2010: Gemeinsam helfen und Neues entdecken. In Kooperation mit dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg lädt die Meeresschutzorganisation DEEPWAVE e.V. zu weiteren Vortragsabenden auf das Deck 7 ein. Mit dem Erlös der Veranstaltung wird das Küstenschutzprojekt MANGREEN in Indien unterstützt, dessen Schirmherrschaft der Bestsellerautor Frank Schätzing übernommen hat.

Im 3. Ocean-Talk geht es um das Thema „Korallenriffe – bedrohte Wildnis tropischer Meere“ und damit das Überleben der bunten Unterwasserparadiese in Zeiten des globalen Klimawandels. Darüber berichten die Experten:

Dr. Georg Heiss vom Naturkundemuseum Berlin und 1. Vorsitzender Reef Check e.V. und
Dr. Sebastian Ferse, Meeresbiologe vom Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) Bremen.

Wann: 25. Februar 2010 um 19:00 Uhr:
Wo: Deck 07, Internationales Maritimes Museum Hamburg
Kaispeicher B
Koreastraße 1 (ehemals Magdeburger Straße)
20457 Hamburg
Eintritt (inklusive Museumsbesichtigung): € 10,--

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Freitag, 15. Mai 2009

Welt-Ozean-Konferenz: Aktionsplan für Korallendreieck beschlossen

© ZEIT online, Tagesspiegel | 15.05.2009 10:15
Die sechs Anrainerstaaten des sogenannten Korallendreiecks - einem ökologisch bedeutenden Seegebiet in Südostasien - haben einen umfangreichen Meeresschutz vereinbart.

Die Staats- und Regierungschefs unterzeichneten am Freitag bei der 1. Welt-Ozean-Konferenz in Manado in Indonesien einen gemeinsamen Aktionsplan. Er soll helfen, die Meeresverschmutzung zu reduzieren und zerstörerische Fischfangmethoden zu unterbinden. Außerdem sollen Schutzzonen eingerichtet werden, damit sich der durch Überfischung empfindlich dezimierte Fischbestand erholen kann.

Dienstag, 17. Februar 2009

Hoffnungsschimmer für die Weltmeere - Erste Erfolge beim Meeresschutz

Vor gut einem Jahr schlugen Meeresbiologen Alarm: Sie wiesen darauf hin, dass kaum eine Region der Weltmeere nicht unter Verschmutzung und Artensterben leidet. Doch mittlerweile gibt es auch Anlass zur Hoffnung. In einigen Meeresschutzgebieten haben sich die Fischbestände und die Korallenriffe erholt.

Samstag, 14. Februar 2009

Dinosaurier des Ozeans

Vor der Westküste Kanadas gibt es die einzigen lebenden Glasschwamm-Riffe der Erde. Bis vor wenigen Jahren galten sie als ausgestorben.

Glasschwamm-Riffe haben 145 Millionen Jahre überlebt. Aber noch vor zwölf Jahren galten diese von rätselhaften Meerestierchen erbauten Riffe, die sich in großer Tiefe ausdehnen, als ausgestorben. Dann entdeckten Geologen ein großes Glasschwamm-Riff vor der Westküste Kanadas - eine Sensation, von der aber kaum jemand Notiz nahm

Donnerstag, 8. Januar 2009

Ein bisschen Freiheit für das Meer

US-Präsident Bush richtet Schutzzonen im Pazifik ein - Lob von Umweltverbänden-
Wenige Tage vor dem Ende seiner Amtszeit hat der amerikanische Präsident George W. Bush ein riesiges Meeresgebiet im Pazifik zur Schutzzone erklärt.

Dienstag, 16. Dezember 2008

Unterzeichnen Sie die Erklärung zum Abschluss des Internationalen Jahrs des Riffes 2008

42 führende Vertreter aus Wissenschaft, Umweltverbänden, Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit haben eine Erklärung zum Abschluss des Internationalen Jahr des Riffes 2008 unterzeichnet, die zu Zusammenarbeit und verstärkten Anstrengungen in Riffschutz und -forschung aufruft.
Diese Erklärung ist nun online zur Unterzeichnung freigegeben. Je mehr Unterstützung diese Erklärung findet, desto besser können die geforderten Maßnahmen bei Entscheidungsträgern und Förderungsorganisationen eingefordert werden.

Samstag, 13. Dezember 2008

Jahr des Riffes geht zu Ende

rbb-Inforadio Interviews -
Wissenswerte, 12.12.2008, 09:54 Uhr
Jahr des Riffes zu Ende

Sie bedecken nur gut ein Prozent der Erdoberfläche und doch leben dort ein Viertel aller bekannten Arten - Riffe gehören zu den bedeutendsten Ökosystemen der Welt. Thomas Prinzler fragte Experten: Wie geht es den Riffen?

Freitag, 12. Dezember 2008

Zustand der Riffe kritisch, aber nicht hoffnungslos


Abschlusskonferenz im Museum für Naturkunde Berlin zieht Bilanz zum Internationalen Jahr des
Riffes

„Globaler Zustandsbericht über Korallenriffe 2008“ vorgestellt

Mittwoch, 27. August 2008

Schutzgebiete sind oft an den falschen Stellen

Eine Untersuchung im Indischen Ozean zeigt, dass Schutzgebiete in Korallenriffen zwar positive Auswirkungen auf die Fischpopulationen haben, aber die Korallen selbst nicht widerstandsfähiger gegen die Erwärmung des Meerwassers machen.

ScienceDaily

Graham et al. Climate Warming, Marine Protected Areas and the Ocean-Scale Integrity of Coral Reef Ecosystems. PLoS ONE, 2008; 3 (8): e3039 DOI: 10.1371/journal.pone.0003039

Mittwoch, 16. Juli 2008

Mannheimer Morgen

Im der heutigen Ausgabe des Mannheimer Morgen ist eine ganze Seite zu Reef Check und IYOR erschienen:

Biologe will Schatz der Meere retten
In den Ferien lassen sich wieder tausende Urlauber von der bunten Unterwasserwelt bezaubern. Aber wie lange noch? Christian Alter aus dem südhessischen Viernheim sorgt sich um die Korallenriffe in Ägypten, die unter Müll zu ersticken drohen...

Interview: "Die Zerstörung schreitet extrem schnell voran"
Georg Heiß freut die Aufmerksamkeit über das Internationale Jahr des Riffes, wünscht sich im Kampf gegen die Zerstörung aber einen Prominenten wie Hollywood-Star Leonardo di Caprio