Der Krustenschwamm nimmt täglich fast die Hälfte seiner Körpermasse zu sich - und wächst dabei kaum. Die meisten Nährstoffe gibt der Schwamm weiter und macht damit die Riffe zu Oasen der Wasserwüsten.
Tropische Korallenriffe faszinieren durch die bunte Vielfalt ihrer Bewohner. Auffallend üppig und artenreich, gedeihen sie ausgerechnet in besonders kargen Meeresregionen. Hinter dieser Paradoxie steckt nicht nur eine enge Symbiose zwischen Korallenstöcken und einzelligen Algen. Wenn es um das effiziente Recycling kostbarer Nährstoffe geht, scheinen auch Schwämme eine wichtige Rolle zu spielen. Das haben Wissenschaftler um Jasper De Goeij und Anna De Kluijver vom Königlich Niederländischen Institut für Meeresforschung in Den Burg auf Texel bei einem Forschungsaufenthalt auf Curaçao entdeckt, einer Insel der Niederländischen Antillen („The Journal of Experimental Biology“, Bd. 212, S. 3892).
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Montag, 6. Juni 2011
Freitag, 27. November 2009
Meeresschwämme füttern ganzes Korallenriff
Forscher kommen Riff-Paradoxon näher
Amsterdam/München (pte/26.11.2009/16:07) - Einem Wissenschaftsteam vom Niederländischen Institut für Meeresforschung http://www.nioz.nlist es gelungen, mehr über den Energiekreislauf in Korallenriffen herauszufinden. Der Meeresforscher Jasper De Goeij hat mit seiner Kollegin Fleur Van Duyl entdeckt, dass einige Schwämme täglich große Mengen von gelöstem Kohlenstoff aus dem Wasser filtern. Das Besondere daran war, dass die Schwämme aber nicht gewachsen sind.
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