Donnerstag, 5. Mai 2016

Myanmar: See-Nomaden und Wissenschaftler retten eine Welt

Seit der Öffnung Myanmars 2011 setzen Tourismus und Fischerei dem artenreichen Mergui-Archipel im Süden des Landes zu. Eine Allianz aus lokalen See-Nomaden und internationalen Forschern will das Inselparadies retten.

Deutsche Welle 19.04.2016
  

See-Nomaden und Wissenschaftler retten eine Welt | Meeresschutzgebiete | DW.COM | 19.04.2016
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Freitag, 16. Oktober 2015

El Niño bedroht Korallenriffe

El Niño bedroht Korallenriffe

   am 15. Oktober 2015 um 13:25 Uhr
Die Korallenriffe sind bedroht: Ende 2015 erwarten Forscher einen sehr starken El Niño. Das Wetterphänomen wird globale Auswirkungen haben und könnte auch die weltweiten Riffe stark schädigen.
Da kommt was auf uns zu! Forscher, Meereskundler und Wetterexperten schlagen Alarm: Ende 2015 soll der wahrscheinlich stärkste El Niño aller Zeiten wüten. Wir haben Dr. Georg Heiss, Korallenexperte, Dipl-Geologe und Vorsitzender von Reef Check, zu dem Wetterphänomen befragt:
http://reefcheck.de/presse/51-pressespiegel/371-tauchen-de-el-niño-bedroht-korallenriffe
zum vollen Original-Artikel: http://www.tauchen.de/news/el-nino-bedroht-korallenriffe/

Koralle mit Umweltkontrolle

Koralle mit Umweltkontrolle

Die gewaltigen CO2-Mengen, die der Mensch in die Atmosphäre bläst, führen zur chemischen Veränderung der Ozeane, denn ein großer Teil des anthropogenen Kohlendioxids landet in den Weltmeeren und löst dort eine schleichende Versauerung des Wassers aus. Laborexperimente, die die Bedingungen zum Ende des 21. Jahrhunderts simulierten, ergaben alarmierende Folgen für viele Meereslebewesen mit Kalkschalen oder -skeletten. Aufwendige Versuche im offenen Meer zeigen jetzt, dass etliche Lebewesen mit sinkenden pH-Werten in ihrer Umgebung umzugehen wissen. In den Abhandlungen der US-Akademie der Wissenschaften berichten australische Forscher, dass auch weitverbreitete Riffkorallen zu ihnen gehören.
Die verästelten Steinkorallen. (Foto: NPS/Larry Basch)Riffkorallen scheinen der anstehenden Ozeanversauerung nicht ganz so wehrlos ausgesetzt zu sein, wie man bislang gefürchtet hat. Ein Experiment im Großen Barriereriff vor der Nordostküste Australiens hat jetzt ergeben, dass Steinkorallen der Art Porites cylindrica auch unter deutlich verschlechterten Bedingungen weiterwachsen. "Das war das überraschende Ergebnis", berichtet Lucy Georgiou, Postdoc am Exzellenzzentrum für Korallenforschung der Universität von Westaustralien in Perth, "diese Korallenart scheint bei niedrigem pH-Wert genauso zu wachsen wie unter den derzeitigen Bedingungen." Die Forscher aus Westaustralien hatten in der Lagune von Heron Island Steinkorallen in einem Experiment künstlich angesäuertem Meerwasser ausgesetzt. Sie setzten dafür ein sogenanntes FOCE-System ein, das am Monterey-Bay-Aquarium in Kalifornien entwickelt wurde. "Es ist ein einzigartiges Versuchssystem", so Georgiou, "denn wir können damit im Riff selbst arbeiten und eine einzelne Bedingung verändern, während der Rest der Umgebung gleich bleibt."

Dienstag, 2. Juni 2015

Great Barrier Reef bleibt als "gefährdet" eingestuft

Drama um Great Barrier Reef zwingt Australien zum Handeln
Samstag, 30. Mai 2015, 17:29 Uhr, aktualisiert um 18:12 Uhr
Urs Wälterlin

Das Riff vor der australischen Ostküste, das grösste Korallenriff der Welt, ist bedroht. Die Unesco hat es vorerst dennoch nicht als gefährdetes Weltnaturerbe eingestuft. Die australische Regierung zeigt sich erleichtert. Doch jetzt muss sie handeln.

Mittwoch, 2. Juli 2014

Mehr als die Hälfte der Riffe in der Karibik sind zerstört


  (DiePresse.com)

Parrotfish key to reef survival

Most Caribbean coral reefs will disappear in 20 years if we don't restore the population of fish that eat seaweed, as Caribbean reefs are gradually getting smothered by algae. This is the message of the new report: Status and Trends of Caribbean Coral Reefs: 1970-2012 released today as the result of a three-year joint effort of the International Coral Reef Initiative’s (ICRI) Global Coral Reef Monitoring Network (GCRMN), the International Union for the Conservation of Nature (IUCN), and the United Nations Environmental Programme (UNEP)
http://www.icriforum.org/caribbeanreport

Mittwoch, 19. März 2014

Spuren des Klimawandels im Agulhasstrom

GEOMAR-Forscher nutzen Korallen als hochauflösende Temperaturarchive

18.03.2014/Kiel. Korallen sind sehr gut geeignet, um Meeresoberflächentemperaturen aus der Vergangenheit mit hoher Genauigkeit zu rekonstruieren und so auch Veränderungen von Meeresströmungen nachzuvollziehen. Mit Hilfe von besonders präzisen Messungen an Korallen aus dem südwestlichen Indischen Ozean konnten Forscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel jetzt nachweisen, dass der Agulhasstrom vor der Ostküste Südafrikas in den vergangenen drei Jahrzehnten wärmer war, als in den 300 Jahren zuvor. Die Studie erscheint jetzt in der Fachzeitschrift Nature Scientific Reports.

Spuren des Klimawandels im Agulhasstrom « GEOMAR - Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Spendenaktion für Tiefseekorallen im OZEANEUM Stralsund

Spendenaktion für Tiefseekorallen im OZEANEUM

 
(Stralsund, 18.03.2014) Die Korallen der nördlichen Meere sind nahezu unbekannte Meerestiere. Ohne Licht und Wärme leben sie in bis zu 1 000 Metern Tiefe und sind für die meisten Menschen unerreichbar. Dennoch plant das OZEANEUM Stralsund, Tiefseekorallen zukünftig lebend zu zeigen. Die neue Spendenaktion "Tiefseekorallen für das OZEANEUM" soll helfen, u. a. die neuen und technisch äußerst anspruchsvollen Aquarien dafür zu finanzieren.