Mittwoch, 16. Dezember 2009

Bedrohte Korallenriffe - WDR

Bedrohte Korallenriffe

Obwohl Korallenriffe das Überleben einer halbe Milliarden Menschen sichern, sind sie weltweit in Bedrängnis. Meeresbiologen zufolge müsste die CO2-Konzentration in der Atmosphäre von derzeit 387 parts per million (ppm) auf 350 ppm zurückgehen. Für die bevorstehenden Klimagespräche in Kopenhagen im nächsten Monat wird jedoch nur ein Reduktionsziel von 450 ppm angepeilt. "Das bedeutet Korallensterben und die Notwendigkeit, 500 Millionen Menschen zu versorgen", warnt der Wirtschafts- und Finanzexperte Sukhdev.

Anemonenfische schwimmen vor einem Korallenriff im Roten Meer von Ägypten; Rechte: dpa / pa
Quelle: © WDR 2009

Freitag, 11. Dezember 2009

TV-Tipp: 3sat: Angriff auf das Paradies Mikronesien vor dem Untergang?

Lupe
Ein Sturm fegt über das Ebeye-Atoll auf den Marshall-Inseln
Angriff auf das Paradies
Mikronesien vor dem Untergang?
13.000 Kilometer von Deutschland entfernt, mitten im Pazifik, liegen die Atolle der Marshall-Inseln und der föderierten Staaten Mikronesiens. Was die meisten Menschen in Europa oder den USA bislang nur aus abstrakten Zahlen oder Analysen kennen, ist für die Inselbewohner längst zur Realität geworden: Durch den Klimawandel steigt der Meeresspiegel, die Atolle drohen zu versinken.
Quelle: 3sat

Mittwoch, 9. Dezember 2009

TV-Tipp: PHOENIX: Beschützte Riffe - Sanfter Tauchtourismus am Roten Meer

Beschützte Riffe

Sanfter Tauchtourismus am Roten Meer

Das Rote Meer ist schon lange ein Dorado für Taucher aus aller Welt. Herrliche Korallenriffe, kleine und große Fische locken die Presslufthungrigen in die Tiefe.

Das Rote Meer ist eingefasst durch ein Saumriff. In vielen Millionen Jahren sind die Korallen direkt vor dem Sandstrand gewachsen. Nur an wenigen Stellen gibt es einen direkten Zugang zum Meer. Aber der moderne Tourismus fordert seinen Tribut. Riesige Hotelanlagen entstanden direkt am Strand. Oftmals wurde an diesen Stellen das Saumriff aufgesprengt. Obwohl das strengstens verboten ist. Es gibt aber bereits wenige Ägypter, die erkannt haben, dass das Rote Meer ihr Einkommen sichert und deshalb geschützt werden muss.

SENDETERMINE

Do, 10.12.09, 02.20 Uhr

Mi, 16.12.09, 02.15 Uhr

Hossam Helmy war ehemals Rechtsanwalt und bei der ägyptischen Regierung beschäftigt. Vor rund zwanzig Jahren erkundete er die Küste von Quseir aus bis zum Ras Banas. Alles war noch unberührt.

Die ersten Taucher, die aus Europa kamen, mussten noch an wechselnden Stellen bei Marsa Alam in Zelten schlafen. Vor rund zehn Jahren kaufte er Land in in Marsa Alam mit einem direkten Zugang zum Meer. Er nannte es Ecolodge Marsa Shagra. Von hier aus sind es nur rund 25 Minuten Fahrt mit dem Speedboot zum berühmten Elphinstone Riff. Prächtige Korallen, Riff - und Hochseehaie sind hier unter Wasser zu sehen.

Das Hausriff von Marsa Shagra ist herrlich bewachsen. Auch nach vielen Jahren Tauchtourismus ist alles intakt. Die Taucher, die nach Marsa Shagra kommen, halten sich strikt an die Regeln für einen sanften Tauchtourismus.

Ein Film von Günther Henel

Freitag, 27. November 2009

Meeresschwämme füttern ganzes Korallenriff

Forscher kommen Riff-Paradoxon näher

Immer noch voller Geheimnisse: die Ökologie des Korallenriffs (Foto: pixelio/D. Richter)
Amsterdam/München (pte/26.11.2009/16:07) - Einem Wissenschaftsteam vom Niederländischen Institut für Meeresforschung http://www.nioz.nlist es gelungen, mehr über den Energiekreislauf in Korallenriffen herauszufinden. Der Meeresforscher Jasper De Goeij hat mit seiner Kollegin Fleur Van Duyl entdeckt, dass einige Schwämme täglich große Mengen von gelöstem Kohlenstoff aus dem Wasser filtern. Das Besondere daran war, dass die Schwämme aber nicht gewachsen sind.

Mittwoch, 25. November 2009

Die Lebensgrundlage indonesischer Fischer

Korallenriffe - für Hobbytaucher und Fernreisende ein bunter Unterwassertraum. Für etwa eine halbe Milliarde Menschen jedoch bedeuten Korallenriffe ihr Leben. Denn ihre einzige Einkommensquelle sind die dort lebenden Tiere.

Eine Sendung von Jenny von Sperber

Korallenriff

Heute sind bereits 20 Prozent der Korallenriffe weltweit verloren: Ein Grund dafür ist der Klimawandel, auf den die empfindlichen Tiere sofort mit tödlichen Folgen reagieren. Die andere große Bedrohung der Korallen sind genau die Menschen, die unmittelbar vom Artenreichtum der Riffe abhängen: die Fischer mit ihren zerstörerischen Fischereimethoden.

Bayrischer Rundfunk

Sonntag, 22. November 2009

Umweltverträglich tauchen

Video in der ZDF Mediathek:
Massentourismus schädigt Korallenriffe ZDFumwelt
Das Rote Meer ist eines der beliebtesten Tauchgebiete - dank seiner faszinierenden Korallenriffe. Diese werden durch den Massentourismus jedoch zunehmend ...


Taucherin im Roten Meer . Quelle : imago stock & people
Wir sind nur "Gäste unter Wasser"
ZDF.umwelt - Mainz,Germany
Das Rote Meer ist eines der beliebtesten Tauchgebiete der Welt - dank seiner faszinierenden Korallenriffe. Doch die sensiblen "Gärten der Meere" werden ...

Samstag, 21. November 2009

Great-Barrier-Riff: Korallen wachsen immer langsamer

Die Korallen des Great-Barrier-Riffs vor Australien wachsen derzeit so langsam wie nie zuvor in den vergangenen 400 Jahren. Grund ist eine Versauerung der Ozeane.
University of Queensland
Das Great Barrier Reef in Australien
Das 2000 Kilometer lange Great-Barrier-Riff entlang der Ostküste Australiens ist das größte der Welt. Die Organismen gedeihen über Jahrhunderte. Sie lagern dabei Kalk an und bilden Jahresringe, an denen sich ihr Wachstum ablesen lässt. Korallen sind damit ein natürliches Archiv der Umweltbedingungen – ähnlich wie Bäume. Forscher um Glenn De´ath vom australischen Institut für Meereswissenschaften in Queensland untersuchten 328 Kolonien von Steinkorallen an 69 Stellen.